Anfangs dachte ich, dass diese 3 Wochen, in denen ich die Arbeit von Jan Korte kennenlernen und seine Mitarbeiter in ihrer Arbeit unterstützen durfte, so lang werden würden, dass ich am Ende froh sein würde, wieder nach Hause fahren zu können.

Dann hat mir die Arbeit im Bundestagsbüro aber soviel Spaß gemacht hat, dass die Zeit wie im Flug verging.

Zu dem Praktikum kam ich auf eine eher ungewöhnliche Art, welche viel über die Mentalität von Jan Korte aussagt.

Ich lernte Jan kennen, als er mich auf dem Parteitag der Linken in Magdeburg ansprach und ich, anfangs sehr überrascht, wenige Wochen später auf sein “Angebot” einging, mich bei ihm zu melden, falls ich Fragen oder Probleme hätte.

Ich bewarb mich um ein Praktikum und Jan sagte mir sofort zu, was mich natürlich sehr freute.

Die offene und freundliche Art, das nette Entgegenkommen und vor allem die Bodenständigkeit, wurden mir in diesen 3 Wochen sowohl von Jan Korte selbst, aber auch von seinen Mitarbeitern entgegengebracht.

Als ich im Bundestag ankam, ging es ohne lange Eingewöhnungszeit direkt zur ersten kleinen “Sitzung”. Dominic Heilig erklärt mir, was in den nächsten Wochen auf mich zu kommen würde. Noch viel mehr als ich es erwartet hatte, herrschte einerseits im Büro und andererseits aber auch unter den anderen Mitarbeitern der Fraktion ein sehr entspanntes und freundliches Verhältnis, was mir dabei half, mich sehr schnell einzuleben und mir das Gefühl gab, ein Teil des Ganzen zu sein.

Aber so entspannt ein Tag außerhalb einer Sitzungswoche verlaufen kann, so stressig und hektisch werden dann die Tage innerhalb der Sitzungswoche, wobei mich immer wieder beeindruckte, wie groß das Aufgabenfeld eines Mitarbeiters ist.

Ich konnte aber beide Seiten, sowohl die Arbeit im Büro und damit die der Mitarbeiter, als auch die Arbeit des Bundestagsabgeordneten selbst erleben.

Ich bekam die Möglichkeit die Sitzungen des Arbeitskreises, des Innenausschusses und auch des Plenums mitzuverfolgen.

Positiv hervorheben möchte ich, dass ich nie das Gefühl hatte, lediglich die Aufgaben eines Praktikanten zu erfüllen, sondern immer Arbeiten, welche zum Alltag der Mitarbeiter in einem Abgeordnetenbüros gehören, übernehmen konnte.

Als besonderen Höhepunkt möchte ich zum Schluss noch das Sommerfest der Fraktion hervorheben, bei dem man merkte, dass auch Politiker nur Menschen sind und in wirklich schöner Atmosphäre Politik nicht unbedingt immer die Hauptrolle spielen muss.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass es eine wichtige und tolle Erfahrung für mich war, die ich jederzeit wieder machen würde. Ich muss sagen, mein Praktikum ging viel zu schnell zu Ende.

Ich bedanke mich sehr herzlich bei meinen “Kollegen” Rita Kiesbauer, Dominic Heilig, Philipp Vergin und Jeremy Krstic.

Aber vor allem auch an Jan Korte herzlichen Dank, dass er mir all das ermöglicht hat.

Fabian Kühne

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