Die „unsägliche Geschichte der Rehabilitierung der Opfer der NS-Militärjustiz” ist Thema einer Veranstaltung, die am 9. September 2009 in der MedienGalerie der Gewerkschaft ver.di im Haus der Buchdrucker, Berlin-Kreuzberg, Dudenstraße 10, stattfindet.
Unmittelbar nach der für die am 8. September in der letzten Sitzung des Bundestages vor den Wahlen geplanten Rehabilitierung der von der NS-Justiz wegen „Kriegsverrat” Verurteilten, wird der Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die LINKE, Jan Korte, die Bilanz einer jahrelangen Auseinandersetzung über dieses Thema ziehen. Korte hat als Mitglied des Innenausschusses des Bundestages wesentlich dazu beigetragen, dass sich nach jahrlanger Verschleppung im August alle Fraktionen auf eine einheitliche Beschlussempfehlung an das Parlament einigten, die NS-Unrechtsurteile pauschal aufzuheben. Die Veranstaltung (Beginn 18 Uhr) findet im Rahmen der derzeit in der MedienGalerie (bis 8. Oktober) laufenden Ausstellung „Sie verweigerten sich - Kriegsdienstverweigerer, Überläufer, ‚Wehrkraftzersetzer’, ‚Kriegsverräter’ im 2. Weltkrieg statt.
Artikel dazu in Neues Deutschland vom 8. September 2009












