Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Über Jan Korte

Was hat die geplante Erweiterung des Goitzsche-Ufers in Bitterfeld eigentlich mit einer hitzigen Bundestagsdebatte um die Vorratsdatenspeicherung zu tun? Für den Politiker Jan Korte jedenfalls ziemlich viel. Denn zu beiden Themen hat er eine Menge zu sagen. „Ich sitze im Bundestag, weil ich mich für die Interessen der Menschen einsetze und stark mache. Vor Ort im Wahlkreis ebenso wie im Bundestag in Berlin“, sagt der 1977 in Osnabrück geborene Bundestagsabgeordnete.

Im Jahr 2013 wurde Jan Korte bereits zum dritten Mal in Folge in den Deutschen Bundestag gewählt. Er pendelt zwischen dem Bundestag in Berlin und dem Wahlkreis Anhalt hin und her. Eine Woche hier, eine Woche da. „Für mich zählt der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern. Ich höre zu, diskutiere mit den Wählern, nehme ihre Sorgen und Nöte, aber auch ihre guten Ideen und ihre Kritik mit in die Hauptstadt. Denn nur so funktioniert eine transparente, demokratische und bürgernahe Politik“, ist Korte fest überzeugt.

So sieht und trifft man den jungen Abgeordneten bei einem Sportverein in Bitterfeld-Wolfen ebenso wie bei einer Jugendweihe in Köthen. Er engagiert sich für den Fortbestand von kleinen Bahnhöfen und fördert Integrationsprojekte. Oder er informiert sich eben über die geplante Erweiterung des Goitzsche-Ufers. Zurück mit dem Zug in Berlin stehen bei dem Hobbyangler Korte vor allem die Themen Datenschutz, Innere Sicherheit sowie die Grund- und Bürgerrechte auf der großen politischen Tagesordnung.

„Ich setze mich für eine ausgewogene Balance aus Freiheit und Sicherheit ein“, erklärt Korte. Das übrigens auch im Innenausschuss des Deutschen Bundestages. Dort sitzt Korte für die Linksfraktion als ordentliches Mitglied - und hat sich einen ausgezeichneten Ruf erworben. Seit 2009 gehört er außerdem dem Vorstand seiner Fraktion DIE LINKE an. 2013 wurde er zum Arbeitskreisleiter und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt, seit November 2015 ist er persönlicher Stellvertreter der Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch und Sahra Wagenknecht.

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