Geschichtspolitik ist das zweite wichtige Arbeitsfeld von Jan Korte. Hier geht es um die politischen Hinterlassenschaften, die in der Bundesrepublik nicht angegangen wurde: Die Rehabilitierung der sogenannten Kriegsverräter, die Folgen des KPD-Verbots und vieles mehr.
Jan Korte schreibt im Disput 1/2012 über den offiziellen, staatlichen Blick auf die Aufarbeitung der NS-Zeit. Dabei wird auch über die Große Anfrage der Linksfraktion "Umgang mit der NS-Vergangenheit" berichtet. Mehr...
“Heute wird der Wehrmachtsdeserteur und Friedensaktivist, Ludwig Baumann 90 Jahre alt. Ich möchte ihm im Namen der Linksfraktion dazu herzlich gratulieren und ihm unsere besten Wünsche übermitteln”, so Jan Korte, Mitglied des Fraktionsvorstandes. Mehr...
René Heilig berichtet in “Neues Deutschland” über die Vernichtung von zahlreichen historisch aussagekräftigen Akten des BND im Jahre 2007 (”BND hat Akten über Nazi-Altlasten geschreddert”). Nach Angaben der unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Dienstes handelt es sich um 250 BND-Personalakten mit Bezug zur Nazizeit. Mittlerweile hat auch das geheim tagende Parlamentarische Kontrollgremium (PKG) im Bundestag Aufklärung über die Aktenvernichtung verlangt. Noch vor Weihnachten sollen BND-Vertreter dazu in das für die Geheimdienste zuständige PKG geladen werden. Den lesenswerten Artikel, in dem auch Jan Korte zu Wort kommt, finden Sie hier: Mehr...
“DIE LINKE verlangt eine schonungslose Aufklärung darüber, wer in wessen Auftrag die Akten vernichtete. Die Zeit des Vertuschens muss endlich ein Ende haben”, erklärt Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE, zu Meldungen, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) im Jahr 2007 hunderte historisch wertvolle Personalakten von hauptamtlichen Mitarbeitern, die einst SS und Gestapo angehörten, vernichtet hat. Korte weiter: Mehr...

Am Dienstag Abend nahm Jan Korte an einer Diskussion über die Geschichte des Antikommunismus teil. Die Veranstalter, die Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Inforadio vom RBB, hatten als weitere Gäste Gesine Schwan und Andraes Wirsching, den neuen Direktor des Instituts für Zeitgeschichte eingeladen. Unter der Moderation des RBB-Journalisten Harald Asel wurde 2 Stunden diskutiert. Die Veranstaltung wurde mitgeschnitten, die Aufzeichnung wird im Inforradio des RBB am Sonntag, 4. Dezember um 11.05 Uhr gesendet (Wiederholungen um 16.05 und 21.05 Uhr). Mehr...
Zum Buch “Kriegsverrat - Vergangenheitspolitik in Deutschland” von Dominic Heilig und Jan Korte ist eine Rezension von Stefan Reinecke in der Tageszeitung taz erschienen, die nun auch online abrufbar ist: Mehr...
Nach den gestrigen Fraktionssitzungen und den heute Vormittag stattgefundenen Sitzungen der Ausschüsse tagt heute das Plenum des Bundestags. Jan Korte wird gleich zu Beginn bei der Aktuellen Stunde zum Einsatz von Trojanern durch staatliche Sicherheitsbehörden reden. Mehr...
In der Wochenzeitung Jungle World ist ein Artikel zur “geschichtspolitischen Offensive” des Bundesnachrichtendienstes erschienen. Der Geheimdienst arbeitet gerade öffentlichkeitswirksam seine personellen Verbindungen zum NS-Regime auf: Mehr...
„Kriegsverrat. Vergangenheitspolitik in Deutschland” ist der Titel einer kürzlich im Dietz-Verlag erschienen Dokumentation des Linken-Bundestagsabgeordneten Jan Korte und des Mitarbeiters der Bundestagsfraktion der LINKEN in Brandenburg Dominic Heilig. Sogenannte Kriegsverräter und deren Rehabilitierung waren nämlich das Thema vieler Debatten der letzten Legislaturperiode im Deutschen Bundestag. Mehr...
„Das Verhalten des Bundesnachrichtendienstes (BND) unter der Regierung Adenauer war kriminell. Politisch verantwortlich für die Deckung und Finanzierung eines Massenmörders waren Konrad Adenauer und sein Kanzleramtschef Hans Globke. Mehr...