27.01.2012
„Dies ist endlich einmal eine gute Nachricht in Sachen „Colonia Dignidad”. Die Urteile in Chile gegen Mitglieder des chilenischen Geheimdienstes DINA und Angehörige der deutschen Sekte sind ein gutes Signal. Auch hierzulande muss endlich die Aufarbeitung und Verfolgung der Verbrechen der Kolonie vorankommen. Vor allem die nordrhein-westfälische Justiz ist jetzt dringend gefordert im Fall des geflohenen Sektenarztes Hartmut Hopp intensiv zu ermitteln und sich mit den chilenischen Behörden auszutauschen, damit Straflosigkeit verhindert wird. Ich begrüße daher ausdrücklich die Ankündigung der Krefelder Staatsanwaltschaft, Hopp Mitte Februar vernehmen zu wollen”, erklärt Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Bundestagsfraktion DIE LINKE.
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01.12.2011
René Heilig berichtet in “Neues Deutschland” über die Vernichtung von zahlreichen historisch aussagekräftigen Akten des BND im Jahre 2007 (”BND hat Akten über Nazi-Altlasten geschreddert”).
Nach Angaben der unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Dienstes handelt es sich um 250 BND-Personalakten mit Bezug zur Nazizeit. Mittlerweile hat auch das geheim tagende Parlamentarische Kontrollgremium (PKG) im Bundestag Aufklärung über die Aktenvernichtung verlangt. Noch vor Weihnachten sollen BND-Vertreter dazu in das für die Geheimdienste zuständige PKG geladen werden.
Den lesenswerten Artikel, in dem auch Jan Korte zu Wort kommt, finden Sie hier:
“Einfach mal bei der CIA nachlesen” (Neues Deutschland vom 1.12.2011)
30.11.2011
“DIE LINKE verlangt eine schonungslose Aufklärung darüber, wer in wessen Auftrag die Akten vernichtete. Die Zeit des Vertuschens muss endlich ein Ende haben”, erklärt Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE, zu Meldungen, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) im Jahr 2007 hunderte historisch wertvolle Personalakten von hauptamtlichen Mitarbeitern, die einst SS und Gestapo angehörten, vernichtet hat. Korte weiter:
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30.11.2011
Am Dienstag Abend nahm Jan Korte an einer Diskussion über die Geschichte des Antikommunismus teil. Die Veranstalter, die Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Inforadio vom RBB, hatten als weitere Gäste Gesine Schwan und Andraes Wirsching, den neuen Direktor des Instituts für Zeitgeschichte eingeladen.
Unter der Moderation des RBB-Journalisten Harald Asel wurde 2 Stunden diskutiert. Die Veranstaltung wurde mitgeschnitten, die Aufzeichnung wird im Inforradio des RBB am Sonntag, 4. Dezember um 11.05 Uhr gesendet (Wiederholungen um 16.05 und 21.05 Uhr).
02.09.2011
Nicht alle im Bundestag sind damit einverstanden, dass Joseph Ratzinger als Vertreter einer Religion, bzw. als Monarch des Staates Vatikanstadt Ende September im Plenum des Bundestags sprechen darf. Nach einem Artikel in der Süddeutschen Anfang September ist heute auch im Tagesspiegel ein Artikel erschienen:
“Der ‘Herr Ratzinger’ im Bundestag” Tagesspiegel vom 7.9.2011
“Papst ohne Plenum” Süddeutsche Zeitung vom 2.9.2011
29.06.2011
Am vergangenen Montag fand die Vorstellung von “Kriegsverrat - Vergangenheitspolitik in Deutschland” im Berliner taz-Cafe statt. Florian Weis von der Rosa-Luxemburg-Stiftung begrüßte die rund 50 Gäste und im Anschluss stellten Ludwig Baumann (Vorsitzender der «Bundesvereinigung der Opfer der NS-Militärjustiz e. V.»); Jan Korte und Dominic Heilig (Herausgeber) unter der Moderation von Stefan Reinecke (taz) ihr aktuelles Buch vor.
Einen ausführlichen Veranstaltungsbericht von Axel Krumrey auf den Seiten der Rosa-Luxemburg-Stiftung finden Sie hier:
“Kriegsverrat - Vergangenheitspolitik in Deutschland”