Alle Artikel aus der Kategorie Antikommunismus

Kategorie: Presseecho

“Samtpfoten-Revisionismus”

In der aktuellen Ausgabe der “antifa”, dem Magazin der VVN-BdA für antifaschistische Politik und Kultur, ist eine lesenswerte Rezension zu Jan Kortes Buch “Sichtbare Zeichen. Die neue deutsche Geschichtspolitik - Von der Tätergeschichte zur Opfererinnerung” erschienen. Die Rezension von Andreas Diers finden Sie hier:

“Samtpfoten-Revisionismus - Sammelband zur Auseinandersetzung mit aktueller Geschichtspolitik” (antifa 5-6/2010, Seite 25)

Kategorie: Publikationen

“Steter Tropfen höhlt den Stein”

Neues Deutschland (19.6.2010)

Der veränderte Umgang mit der NS-Zeit - Vom Sinn geschichtspolitischer Debatten

Von Jan Korte

Mittlerweile gibt es einen sehr guten Forschungsstand zum Umgang mit dem deutschen Faschismus in der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft. Besonders das als Standardwerk zu bezeichnende Buch von Norbert Frei zur »Vergangenheitspolitik« oder die Analysen von Helmut Dubiel, Joachim Perels und vielen anderen geben einen guten Überblick über Schuldabwehr und Versagen bei der juristischen Verfolgung von NS-Verbrechern. Diese wissenschaftlichen Standards müssen allerdings ständig verteidigt werden:

Vor einigen Jahren fuhr ich im ICE zu einer Tagung nach NRW und sah eine ausgelesene Zeitung. Der Haupttitel im Feuilleton hatte sinngemäß die Überschrift: »Was wusste Speer wirklich?«. Es muss zu jener Zeit gewesen sein, als der Film »Der Untergang« in den Kinos anlief. Die unglaubliche Frage, ob Speer vielleicht nichts wusste, ist erst mal wissenschaftlich falsch, und sie insuiert - was noch schlimmer ist -, dass es gute und weniger gute Haupttäter in der Naziführung gegeben hätte. Zudem wird in solch einer Fragestellung einfach die Selbstverteidigungsstrategie von Speer aus den Nürnberger Prozessen übernommen - ohne kritische Analyse, ohne Kenntnisnahme umfangreicher Forschungsergebnisse.

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Kategorie: Fotos, Kurz notiert

Wahlkampfunterstützung in NRW

Am Dienstag war Jan Korte zur Wahlkampfunterstützung der LINKEN in NRW, genauer in Ibbenbüren. Dort stellte er sein Buch “Instrument Antikommunismus” vor und diskutierte die aktuelle Bundespolitik. Auch die antikommunistischen Ausfälle der CDU und FDP im NRW-Wahlkampf haben eine lange Tradition und werden täglich unorigineller und lächerlicher.

Nach einer interessanten Diskussion machte sich Jan Korte dann am Mittwoch auf nach Dortmund. Dort tagt die Bundestagsfraktion bis Freitag.

Kategorie: Presseerklärungen

Zum Tode von Josef (Jupp) Angenfort

Zum Tode des Kommunisten und Ehrenvorsitzenden des Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) in Nordrhein-Westfalen, erklärt Jan Korte, Mitglied im Parteivorstand der LINKEN:

Tief betroffen haben wir die Nachricht über den Tod von Jupp Angenfort aufgenommen. Jupp Angenfort war eine Persönlichkeit, die sich über die Parteigrenzen hinweg um die Aufarbeitung der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik sowie um die Auseinandersetzung mit dem Antikommunismus und der politischen Justiz der 50er Jahre bemühte.

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Kategorie: Presseerklärungen

Rückkehr zur politischen Debatte statt plumper Verbotsrhetorik

„Der Verdacht liegt nahe, dass angesichts der im Mai anstehenden Parlamentswahlen ein unliebsamer politischer Konkurrent, die drittstärkste Kraft im tschechischen Parlament, aus dem Weg geräumt werden soll“, so das Mitglied im Parteivorstand der LINKEN, Jan Korte, zur Diskussion um ein Verbot der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens (KSCM). Er erklärt:

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Kategorie: Kurz notiert

Veranstaltung in München

Am Mittwoch war Jan Korte zu Gast beim Kurt-Eisner-Verein in München. Der regionale Ableger der Rosa-Luxemburg-Stiftung hatte Jan Korte eingeladen, um die Aktivitäten der Linksfraktion im Bundestag zum Thema Antikommunismus vorzustellen. Dabei ging es auch um die Analyse der Geschichte der Bundesrepublik gehen. Jan Korte berichtete aus dem Bundestag und stellte dar, wie der Antikommunismus bis heute die Idee der Freiheit und Gleichheit versucht zu behindern.

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