23.06.2011
Mehr als vier Jahre lang debattierte der Bundestag über die Rehabilitierung so genannter «Kriegsverräter». Dabei verweigerten sich zu Beginn nicht nur konservative Kreise der Benennung der NS-Militärgerichtsbarkeit als das, was sie war: blutiges NS-Unrecht.
Wir laden Sie ein zur Buchvorstellung
Kriegsverrat. Vergangenheitspolitik in Deutschland
Analysen, Kommentare und Dokumente einer Debatte
am 27. Juni 2011 (Montag) um 19 Uhr
im taz-Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin
mit Ludwig Baumann (Bundesvereinigung der Opfer der NS-Militärjustiz), Jan Korte MdB (Vorstand Linksfraktion), Dominic Heilig (Autor und Journalist), Florian Weis (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Stefan Reinecke (taz - die tageszeitung, Moderation).
Der Bundestagsabgeordnete Jan Korte und Autor Dominic Heilig haben in dem Buch ihre Erfahrungen mit der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik und der Durchsetzungsfähigkeit der LINKEN zusammengetragen. Es ist jüngst bei Dietz Berlin erschienen und enthält ein ausführliches Interview mit Ludwig Baumann, der im Alter von 20 Jahren aus der Wehrmacht desertierte und von der NS-Militärjustiz zunächst zum Tode verurteilt wurde. Nach der Umwandlung der Strafe inhaftierten ihn die Nazis im KZ Esterwegen und im Wehrmachtsgefängnis Torgau.
20.01.2011
Zur Kommunismusdebatte der LINKEN, zum Antikommunismus und zu den Gründen, warum das Programm der Partei DIE LINKE dringend ein Bekenntnis zum Antistalinismus enthalten müsste, hat Jan Korte der tageszeitung ein Interview gegeben, auf das wir hier hinweisen:
“Der Zweck heiligt nie die Mittel” die tageszeitung vom 20.1.2011
07.01.2011
„Die Unionsparteien sollten endlich einmal auf dem Teppich bleiben. Während CDU und CSU seit Jahren die treibenden Kräfte bei zahlreichen verfassungswidrigen Gesetzesvorhaben, wie etwa bei Vorratsdatenspeicherung oder Online-Durchsuchung sind, hat DIE LINKE in ihrer Geschichte noch keinem einzigen grundgesetzwidrigen Gesetz zugestimmt. Wer demokratische Mitbewerber per Verbotsanträgen oder mit Hilfe des Geheimdienstes aus dem politischen Wettstreit ausschalten will, offenbart ein zutiefst undemokratisches und autoritäres Politikverständnis”, erklärt Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE, zu den jüngsten Forderungen von CSU-Chef Horst Seehofer und Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech(CDU), die LINKE bundesweit vom Verfassungsschutz zu beobachten und einen Verbotsantrag zu prüfen. Korte weiter: [Den ganzen Artikel lesen »]
07.01.2011
Im Magazin des Deutschlandfunk wurde gestern ein Beitrag über DIE LINKE gesendet, in dem auch Jan Korte Erwähnung fand. Den bissigen Beitrag finden Sie hier:
“Ernst-Fall: Das Jahr der Entscheidungen bei der Linkspartei” (Deutschlandfunk vom 6.1.2011)
07.01.2011
Liebe Leserinnen und Leser,
hier endlich einmal eine substantielle Annäherung an das Thema “10 Gründe, warum der Kommunismus schlecht für uns wäre” (SPAM vom 6.1.2011).
06.01.2011
Nachdem am 3. Januar in der „jungen Welt” vorab Auszüge aus der Rede von Gesine Lötzsch (Vorsitzende der Partei DIE LINKE) auf der an diesem Wochenende in Berlin stattfindenden Rosa-Luxemburg-Konferenz erschienen waren, schlugen die Empörungswellen hoch.
Zahlreiche Artikel, in denen Ressentiment und Antikommunismus eine fröhliche Auferstehung feierten, erschienen und Politiker aller bürgerlichen Parteien schrien Zeter und Mordio. Am ärgsten erwischten die antikommunistischen Reflexe den CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt: Er plädierte nicht nur für eine flächendeckende Beobachtung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz, sondern forderte sogar, man müsse ein mögliches Verbotsverfahren der Links-Partei prüfen.
In mehreren Artikeln in dieser, doch teils sehr hysterisch geführten, Debatte kam auch Jan Korte zu Wort:
“Der Kommunismus, er lebe hoch!” (Berliner Kurier vom 5.1.2011)
“Lötzsch verteidigt sich gegen Kommunismus-Vorwurf” (FAZ vom 6.1.2011)