Alle Artikel aus der Kategorie Geschichtspolitik

Kategorie: Presseecho

“Im Schatten der Nachkriegsgeschichte”

Da immer noch zahlreiche politische Opfer des Kalten Krieges auf ihre Rehabilitierung und Entschädigung warten, hat die LINKE kürzlich eine entsprechende parlamentarische Initiative gestartet. Mit ihrem Antrag »Entschädigung für Opfer nationalsozialistischer Verfolgung« (Bundestagsdrucksache 16/7950) soll endlich ein besonderes moralisches Unrecht beseitigt werden. Mit der Problematik beschäftigt sich auch ein ausführlicher Artikel von Hans Canjé in Neues Deutschland, den wir an dieser Stelle dokumentieren:

“Im Schatten der Nachkriegsgeschichte” (Neues Deutschland vom 03.07.2010)

Kategorie: Presseecho

Endlich die Akten öffnen!

Wird eine wissenschaftliche wie politische Auseinandersetzung mit dem Fall Eichmann bewusst verhindert? Der Verdacht liegt nahe, weigert sich doch bis heute das Berliner Kanzleramt beharrlich, die BND-Akten zu Eichmann zu veröffentlichen. Das hat auch die Journalistin Gaby Weber erlebt, die der Flucht(hilfe) von zahlreichen deutschen Faschisten nach dem 2. Weltkrieg in Richtung Südamerika auf die Spur kommen wollte. In ihrem Kampf um die Aufklärung des Falls Eichmanns hat die Journalistin Unterstützung von Jan Korte erhalten.
Das Nachrichtenportal „Telepolis” hat das dokumentiert.

“Nazivergangenheit unter Verschluss” (Telepolis vom 01.07.2010)

Kategorie: Kurz notiert, Presseecho

Gleiches Recht für Alle!

Die Linksfraktion hat im Deutschen Bundestag einen Antrag zur Anerkennung des Widerstands von Kommunistinnen und Kommunisten formuliert, die gegen die Nazi-Diktatur gekämpft haben. Denn noch immer wird diese Gruppe durch die bundesdeutsche Gesetzgebung ausgegrenzt. Das „Neue Deutschland” dokumentiert die Initiative der LINKEN für die Widerstandskämpfer.

“LINKE fordert Rehabilitierung von Kommunisten” (ND vom 30.06.2010)

Kategorie: Kurz notiert, Publikationen

Jan Korte liest und schreibt

Auf dem Fest der LINKEN in der Berliner Kulturbrauerei vom 18.-20. Juni wurde nicht nur viel gesungen, gegessen, getrunken und diskutiert, sondern auch eine Menge gelesen. Jan Korte zum Beispiel stellte sein gemeinsam mit Gerd Wiegel herausgegebenes Buch „Die neue deutsche Geschichtspolitik” vor, was soeben im Papyrossa Verlag erschienen ist. Manch einer erwarb das Buch gleich nach der Lesung aus der Hand des Autors. Eine Signierung gab es natürlich dazu.

Kategorie: Presseecho

“Samtpfoten-Revisionismus”

In der aktuellen Ausgabe der “antifa”, dem Magazin der VVN-BdA für antifaschistische Politik und Kultur, ist eine lesenswerte Rezension zu Jan Kortes Buch “Sichtbare Zeichen. Die neue deutsche Geschichtspolitik - Von der Tätergeschichte zur Opfererinnerung” erschienen. Die Rezension von Andreas Diers finden Sie hier:

“Samtpfoten-Revisionismus - Sammelband zur Auseinandersetzung mit aktueller Geschichtspolitik” (antifa 5-6/2010, Seite 25)

Kategorie: Publikationen

“Steter Tropfen höhlt den Stein”

Neues Deutschland (19.6.2010)

Der veränderte Umgang mit der NS-Zeit - Vom Sinn geschichtspolitischer Debatten

Von Jan Korte

Mittlerweile gibt es einen sehr guten Forschungsstand zum Umgang mit dem deutschen Faschismus in der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft. Besonders das als Standardwerk zu bezeichnende Buch von Norbert Frei zur »Vergangenheitspolitik« oder die Analysen von Helmut Dubiel, Joachim Perels und vielen anderen geben einen guten Überblick über Schuldabwehr und Versagen bei der juristischen Verfolgung von NS-Verbrechern. Diese wissenschaftlichen Standards müssen allerdings ständig verteidigt werden:

Vor einigen Jahren fuhr ich im ICE zu einer Tagung nach NRW und sah eine ausgelesene Zeitung. Der Haupttitel im Feuilleton hatte sinngemäß die Überschrift: »Was wusste Speer wirklich?«. Es muss zu jener Zeit gewesen sein, als der Film »Der Untergang« in den Kinos anlief. Die unglaubliche Frage, ob Speer vielleicht nichts wusste, ist erst mal wissenschaftlich falsch, und sie insuiert - was noch schlimmer ist -, dass es gute und weniger gute Haupttäter in der Naziführung gegeben hätte. Zudem wird in solch einer Fragestellung einfach die Selbstverteidigungsstrategie von Speer aus den Nürnberger Prozessen übernommen - ohne kritische Analyse, ohne Kenntnisnahme umfangreicher Forschungsergebnisse.

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