27.01.2012
„Dies ist endlich einmal eine gute Nachricht in Sachen „Colonia Dignidad”. Die Urteile in Chile gegen Mitglieder des chilenischen Geheimdienstes DINA und Angehörige der deutschen Sekte sind ein gutes Signal. Auch hierzulande muss endlich die Aufarbeitung und Verfolgung der Verbrechen der Kolonie vorankommen. Vor allem die nordrhein-westfälische Justiz ist jetzt dringend gefordert im Fall des geflohenen Sektenarztes Hartmut Hopp intensiv zu ermitteln und sich mit den chilenischen Behörden auszutauschen, damit Straflosigkeit verhindert wird. Ich begrüße daher ausdrücklich die Ankündigung der Krefelder Staatsanwaltschaft, Hopp Mitte Februar vernehmen zu wollen”, erklärt Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Bundestagsfraktion DIE LINKE.
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26.01.2012
Die Bundesregierung muss aktiv zum Erhalt von Holocaust-Gedenkstätten im Ausland beitragen. Gerade weil es immer weniger Zeitzeugen gibt, sollte die pädagogische Arbeit insbesondere an den sogenannten authentischen Orten in Polen, wo die Vernichtungslager standen, fortgesetzt werden, so Jan Korte in seiner Rede zum Antrag der LINKEN “Erhalt der Gedenkstätten nationalsozialistischer Vernichtungslager sicherstellen”.
Über die Debatte zu dem Antrag ist ein Artikel in der Wochenzeitung Das Parlament erschienen:
“Hilfe oder Bevormundung?” Das Parlament vom 30.1.2012
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18.01.2012
Am 20. Januar 1942, vor siebzig Jahren, wurden in Berlin-Wannsee die organisatorischen Grundlagen für die vollständige Vernichtung der Jüdinnen und Juden Europas festgelegt. Die industrielle Ermordung von Millionen Jüdinnen und Juden ist und bleibt ein unfassbares Menschheitsverbrechen, mit nichts in Geschichte und Gegenwart gleichzusetzen.
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16.01.2012
Zum staatsoffiziellen Blick auf den Umgang mit der NS-Vergangenheit
Erschienen auf www.linksfraktion.de
Von Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE im Bundestag:
Ralph Giordano stellte 2007 auf dem Eröffnungskolloquium “Aufbau des BKA - Kalte Amnestie auf demokratischer Grundlage” sehr prägnant fest: “Wir leben in einem Land, wo dem größten geschichtsbekannten Verbrechen mit Millionen und aber Millionen Opfern, die wohl bemerkt hinter den Fronten umgebracht worden sind wie Insekten, das größte Wiedereingliederungswerk für Täter folgte, das es je gegeben hat. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sind sie nicht nur straffrei davon gekommen, sondern konnten ihre Karrieren auch unbeschadet fortsetzen.” Giordano hat diesen Geburtsfehler der Bundesrepublik “die zweite Schuld” genannt. Dieser sei viel mehr als nur eine rhetorische oder moralische Kategorie, sondern tief verankert im “Großen Frieden mit den Tätern”.
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30.12.2011
Über die Antworten der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE ist heute in der Wochenzeitung der Freitag ein Artikel erschienen. Die Antworten können nun auch online eingesehen werden: Antwort auf die Große Anfrage “Umgang mit der NS-Vergangenheit”Drucksache 17/8134
“Viele Worte, viele Lücken” der Freitag vom 30.12.2011
Bereits am Mittwoch erschien ein weiterer Artikel zu dem Thema in der Tageszeitung Neues Deutschland:
“Na und? Oskar Schindler war auch Pg…” Neues Deutschland vom 28.12.2011
23.12.2011
Jan Korte und die Fraktion DIE LINKE im Bundestag haben Ende letzten Jahres eine Große Anfrage an die Bundesregierung gestellt, in der sie Informationen über NS-belastetes Personal in den Ämtern und der Politik der jungen Bundesrepublik erfragt hat. Über die späten Antworten der Bundesregierung ist ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung erschienen:
“Zu viel undemokratisches Personal” Süddeutsche Zeitung vom 23.12.2011