Alle Artikel aus der Kategorie Kriegsverrat

Kategorie: Termine

Gegen blutiges Unrecht - Buchvorstellung

Mehr als vier Jahre lang debattierte der Bundestag über die Rehabilitierung so genannter «Kriegsverräter». Dabei verweigerten sich zu Beginn nicht nur konservative Kreise der Benennung der NS-Militärgerichtsbarkeit als das, was sie war: blutiges NS-Unrecht.

Wir laden Sie ein zur Buchvorstellung

Kriegsverrat. Vergangenheitspolitik in Deutschland
Analysen, Kommentare und Dokumente einer Debatte

am 27. Juni 2011 (Montag) um 19 Uhr

im taz-Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin

mit Ludwig Baumann (Bundesvereinigung der Opfer der NS-Militärjustiz), Jan Korte MdB (Vorstand Linksfraktion), Dominic Heilig (Autor und Journalist), Florian Weis (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Stefan Reinecke (taz - die tageszeitung, Moderation).

Der Bundestagsabgeordnete Jan Korte und Autor Dominic Heilig haben in dem Buch ihre Erfahrungen mit der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik und der Durchsetzungsfähigkeit der LINKEN zusammengetragen. Es ist jüngst bei Dietz Berlin erschienen und enthält ein ausführliches Interview mit Ludwig Baumann, der im Alter von 20 Jahren aus der Wehrmacht desertierte und von der NS-Militärjustiz zunächst zum Tode verurteilt wurde. Nach der Umwandlung der Strafe inhaftierten ihn die Nazis im KZ Esterwegen und im Wehrmachtsgefängnis Torgau.

Kategorie: Fotos, Kurz notiert, Publikationen

Buchvorstellung auf dem Fest der Linken

Am Sonntag stellte Jan Korte auf dem Fest der Linken in Berlin zusammen mit seinem Co-Herausgeber Dominic Heilig sein neues Buch “Kriegsverrat - Vergangenheitspolitik in Deutschland” vor. Im Rahmen der Lesung in der Literaturwerkstatt schilderten die beiden Herausgeber, wie es nach langen Auseinandersetzungen doch zu einer Rehabilitierung der so genannten Kriegsverräter kam. Das Herumgeeiere der damaligen schwarz-roten Koalition wird im Buch genauso anschaulich anhand von dokumentierten Plenarprotokollen und Drucksachen dargestellt, wie die gnadenlos gestrige Einstellung der Stahlhelm-Fraktion in der Union.

Das Buch “Kriegsverrat - Vergangenheitspolitik in Deutschland” ist im Karl Dietz Verlag Berlin erschienen, 208 Seiten stark und ab sofort für 14,90 Euro im Handel erhältlich. (ISBN 978-3-320-02261-7)

Kategorie: Publikationen

“Kriegsverrat - Vergangenheitspolitik in Deutschland”

Über vier Jahre debattierte der Bundestag in der vergangenen Legislaturperiode über die Rehabilitierung sogenannter Kriegsverräter. Dabei verweigerten sich zu Beginn der Debatte nicht nur konservative Kreise der Benennung der NS-Militärgerichtsbarkeit als das, was sie war: blutiges NS-Unrecht.
Jan Korte und Dominic Heilig haben ihre Erfahrungen mit Koalitions- und Fraktionsdiziplin, dem Zusammenspiel von Medien und Politik, der Aufarbeitung der deutschen NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik und der Durchsetzungsfähigkeit der LINKEN in dem Buch zusammengetragen, welches Ende Mai veröffentlicht wird. Auf dem Fest der Linken stellen die beiden Autoren ihr gemeinsames Buch nun vorab vor.

Buchpremiere: Kriegsverrat - Vergangenheitspolitik in Deutschland

Zeit: Sonntag, 29. Mai - 13:30 Uhr
Ort: Fest der Linken, Literaturwerkstatt in der Kulturbrauerei Berlin
Schönhauser Allee 36
Berlin

Das Buch “Kriegsverrat - Vergangenheitspolitik in Deutschland” ist im Karl Dietz Verlag Berlin erschienen, 208 Seiten stark und ab sofort für 14,90 Euro im Handel erhältlich. (ISBN 978-3-320-02261-7)

Kategorie: Presseerklärungen

Dunkle Kapitel der bundesdeutschen Geschichte konsequent aufarbeiten

„In der Debatte um die Öffnung der Eichmann-Akten des Bundesnachrichtendienstes zeigt die Bundesregierung, dass sie in Sachen Vergangenheitspolitik nichts dazugelernt hat”, erklärt Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE. Korte weiter:

„Am 8. September 2009 nahm eine vierjährige Debatte ein positives Ende: Vor einem Jahr beschloss der Deutsche Bundestag einstimmig die von der Linksfraktion initiierte und längst überfällige Rehabilitierung der ‚Kriegsverräter’. Bevor sich die Regierungskoalition zu einem eigenen Antrag zur Rehabilitierung durchringen konnte, bedurfte es eines erheblichen öffentlichen Drucks von Seiten der Zivilgesellschaft, kritischer Beiträge der Medien und schließlich eines Gruppenantrags, der von Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen getragen wurde.

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Kategorie: Presseecho

“Wenigstens eine Scham?”

Heinrich Fink hat über die letzte Sitzung des Bundestages in der 16. Legislaturperiode, in der auch das von der LINKEN initierte Gesetz zur Rehabilitation der sogenannten Kriegsverräter beschlossen wurde, einen lesenswerten Artikel für die aktuelle Ausgabe der Ossietzky geschrieben, den wir hier gerne verlinken:

Heinrich Fink: Wenigstens eine Scham? (erschienen in Ossietzky 19/2009)

Kategorie: Kurz notiert

„Kriegsverrat“ in der MedienGalerie - Bilanz einer unsäglichen Geschichte

Die „unsägliche Geschichte der Rehabilitierung der Opfer der NS-Militärjustiz” ist Thema einer Veranstaltung, die am 9. September 2009 in der MedienGalerie der Gewerkschaft ver.di im Haus der Buchdrucker, Berlin-Kreuzberg, Dudenstraße 10, stattfindet.

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