12.11.2010
Über die Forderung von Jan Korte, nach dem Hack der AusweisApp die Ausgabe der neuen elektronischen Personalausweise umgehend zu stoppen, berichtete sehr informativ das IT-News-Portal Golem.de.
Den Beitrag finden sie hier:
“E-Personalausweis nach AusweisApp-Hack sofort stoppen” (Golem.de vom 11.11.2010)
11.11.2010
„Die übereilte Einführung des neuen Personalausweises fällt der Bundesregierung schneller auf die Füße als befürchtet. Das Bundesinnenministerium und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) müssen endlich die Notbremse ziehen”, fordert Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE, zum Hack der Software des neuen Personalausweises. Jan Korte weiter:
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02.11.2010
Über die Einführung des neuen Personalausweises berichtet die Berliner Morgenpost in einem Artikel, in dem auch Jan Korte zitiert wird:
“Kein Ansturm auf den neuen ‘ePerso’” Berliner Morgenpost vom 1.11.2010
Über die von der Bundesregierung unterstützten Forschungen zur Videoüberwachungstechnik ist ein Artikel in der “Junge Welt” erschienen, der sich auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Jan Korte und der Linksfraktion bezieht:
“Millionen für Menschenscanner” Junge Welt vom 2.11.2010
01.11.2010
“Die übereilte Einführung des neuen Personalausweises gleicht einem Freilandversuch”, findet Jan Korte. “Bis jetzt ist nur eines klar: Die Bürgerinnen und Bürger haben den Schaden, wenn es schief geht.”
“Trotz aller Einwände von IT-Sicherheitsexperten ist am heutigen Montag der neue Personalausweis eingeführt worden. Statt die Technik noch einmal zu überarbeiten oder auch nur zu warten, bis sichere, zertifizierte Standard- und Komfortlesegeräte auf dem Markt sind, hat die Bundesregierung starr an ihrem Zeitplan festgehalten. Wer davon profitieren könnte, ist bislang unklar. Manche sagen, es seinen Dienstanbieter im Internet, manche behaupten, es seien Cyberkriminelle. Nur die Verlierer stehen fest: Es sind die Bürgerinnen und Bürger, die sich auf ein Mehr an Sicherheit bei Internetgeschäften verlassen.
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01.11.2010
Seit heute kann nur noch der neue elektronische Personalausweis beantragt werden. In den letzten Tagen und Wochen machten jedoch viele Bürgerinnen und Bürger von der Möglichkeit, einen alten Personalausweis zu beantragen, Gebrauch. In einem Chip der scheckkartengroßen Plastikkarte sind künftig das Foto und - optional - auch zwei Fingerabdrücke des Besitzers gespeichert. Außerdem soll es mit der sogenannten eID-Funktion möglich werden, sich online auszuweisen. Gerade diese Funktion birgt allerdings viele Sicherheitsrisiken und sollte nach derzeitigem Stand besser gar nicht erst aktiviert werden.
Über die Debatte im Bundestag und anläßlich der Einführung des neuen Personalausweises berichteten zahlreiche Medien über die Hintergründe und Probleme des neuen Ausweises. Wir dokumentieren hier eine kleine Auswahl, in der auch Jan Korte zu Wort kommt:
“Weiter Streit über elektronischen Personalausweis” (Epoch Times vom 29.10.2010)
„Klein, aber oho” (FOCUS Online vom 1.11.2010)
“Weiter Streit über elektronischen Personalausweis” (euronews vom 1.11.2010)
“Weg frei für neuen Ausweis” (Das Parlament vom 1.11.2010)
29.10.2010
Kategorie: Reden
Am kommenden Montag, am 1. November 2010, wird der neue elektronische Personalausweis kommen. Jan Korte erläuterte in seiner Rede, warum die Einführung dieses unausgereiften Pfusch-Persos hochgradig sicherheitsgefährdend und verantwortungslos ist. Ganz gleich, ob Verbraucherschützer die Kosten bemängeln und Datenschützer und Computerexperten massive Sicherheitsbedenken äußern; ganz gleich, ob Forscher zum Ergebnis kommen, dass der neue Personalausweis noch völlig unausgereift ist und massive Sicherheitslücken hat oder fast alle Nutzungsszenarien nur den Diensteanbietern und meist nicht dem Endnutzer helfen: Die Bundesregierung hält an ihren Plänen fest, nimmt sogar eklatante Risiken in Kauf und zwingt die Bürgerinnen und Bürger in eine biometrische Marktgemeinschaft.
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