Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Beratungsnetz zur Rente darf nicht ausgedünnt werden

21.10.2009

Zur Ankündigung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Mitteldeutschland zahlreiche Beratungsstellen in Sachsen-Anhalt zu schließen, erklärt der Bundestagsabgeordnete Jan Korte (DIE LINKE):

»Aus Kostengründen sollen bis Jahresende zahlreiche Beratungsstellen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt geschlossen werden. Derzeit ist die Rede von einer Reduzierung von bisher 82 auf nur noch 53 Stellen. Dieser Umstand nicht verantwortbar. Seit 2007 werden Beratungsstellen vor allem in der Fläche geschlossen. Und das in Zeiten großer Verunsicherung bei den Versicherten. Nach dem Beschluss über die Einführung der Rente mit 67 ist dies nun ein weiterer herber Einschnitt für die Bürgerinnen und Bürger. Für Beitragszahlerinnen und Beitragszahler stellen sich gerade kurz vor oder nach dem Renteneintritt viele Fragen. So zum Beispiel Fragen von Ansprüchen aus dem Erwerbsleben in der DDR. Dies ist gerade in Ostdeutschland, also auch in meinem Wahlkreis ein tägliches, drängendes und brennendes Thema für viele.

Mit dem Wegfall weiterer Beratungsstellen werden im Ergebnis lediglich die Rechte der Rentnerinnen und Rentner beschnitten, ihnen zustehende Leistungen wohlmöglich vorenthalten.

Dass das Beratungsangebot in den letzten Jahren im Internet, also online, ausgebaut wurde, ist da nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Viele Menschen, vor allem in einem höheren Alter, haben noch immer keine Möglichkeit das Internet entsprechend zu nutzen.

Die Schließung von Beratungsstellen unterstreicht erneut einen ignoranten und immer unsozialer werdenden Umgang mit älteren Menschen durch die herrschende Politik. Erst sollen sie bis 67 arbeiten und danach werden ihnen notwendige Beratungen vorenthalten, zumindest aber wird es ihnen erschwert, diese in Anspruch zu nehmen.

Neben meinen Informationsveranstaltungen zu Hartz IV werde ich zukünftig in meinen Bürgersprechstunden nun vermehrt auch auf Fragen zur Rente eingehen und entsprechende Experten mit in den Wahlkreis bringen.«

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