Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Für Allgemeinverbindlichkeit von Flächentarifverträgen

26.06.2018

Die Löhne und Gehälter vieler Menschen sind durch Tarifflucht der Arbeitgeber weiterhin im Sinkflug. Bundesweit haben heute 40 Prozent aller Beschäftigten ein geringeres Einkommen als zur Jahrtausendwende. Jüngstes Negativbeispiel: Die Supermarktkette REAL. Beschäftigte in den bundesweit 280 Märkten, die neu eingestellt, versetzt oder befördert werden, müssen Gehaltseinbußen von bis zu 25 Prozent hinnehmen. Für DIE LINKE ist diese Entwicklung Einkommensraub und nicht hinnehmbar! Darum fordern wir die Rückkehr zur Allgemeinverbindlichkeit von Flächentarifverträgen, die Stärkung betrieblicher Mitbestimmung und einen besseren Schutz von Betrieben!

"Real-Mitarbeiter sauer - Supermarkt zahlt weniger bei Neueinstellung oder Versetzung" Mitteldeutsche Zeitung vom 25.6.2018

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Presseecho
  • 17.07.2018, Themen

    Merkel für bessere Bezahlung von Pflegekräften

    Am Montag war Kanzlerin Angela Merkel Mittelpunkt bei der Altenhilfe St. Johannis in Paderborn. Im Mittelpunkt der Gesundheits- und Pflegepolitik sollte zukünftig nicht die Profitmaximierung, sondern die Menschenwürde stehen, hat Jan Korte dazu erklärt. "Es liegt in der Macht der Bundesregierung, kurzfristig den Pflegemindestlohn zu erhöhen, die Leiharbeit und Befristungen zu verbieten und damit unverzüglich die Attraktivität von Pflegeberufen zu erhöhen. Die von Jens Spahn bevorzugte flächendeckende Tarifbindung ist keine Ausrede fürs Nichtstun und darf erst recht nicht dafür herhalten, die Verantwortung an die Gewerkschaften weiterzureichen."
Vernetzt
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