Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

LINKE Anhalt-Bitterfeld und Jan Korte luden zum Neujahrsempfang

25.01.2019
Bettina Kutz, Matthias Schütz, Jan Korte und Christina Buchheim beim Köthener Neujahrsempfang

In der Kreisstadt Köthen startete DIE LINKE in ein für die Partei wichtiges Wahljahr 2019. Der Kreisverband hatte zusammen mit der Kreistagsfraktion, den Landtagsabgeordneten Dagmar Zoschke und Christina Buchheim sowie dem Bundestagsabgeordneten Jan Korte in den Veranstaltungssaal des Köthener Likör- und Weinbrandproduzenten "Wilhelm Behr" zum Neujahrsempfang eingeladen.

Rede beim Empfang in Anhalt-Bitterfeld

Unter den rund sechzig Gästen, die auch aus den Regionen Zerbst und Bitterfeld-Wolfen den Weg nach Köthen fanden, waren mit Bernd Hauschild und Armin Schenk auch die Oberbürgermeister von Köthen und Bitterfeld. Sie alle wurden lautstark vom Saxophonquartett der Köthener Musikschule willkommen geheißen, bevor der Kreisvorsitzende Matthias Schütz einige Begrüßungsworte sprach. Er würdigte das Engagement der ehrenamtlich Aktiven, die den Großteil der Gäste ausmachten und betonte einige Kernforderungen der Linkspartei für den bevorstehenden Europa- und Kommunalwahlkampf.

Voller Saal bei "Wilhelm Behr"

Die Hauptrede des Abends hielt Jan Korte, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der LINKEN im Bundestag. Er schlug einen Bogen von der Ermordung Liebknechts und Luxemburgs vor 100 Jahren zu aktuellen Konfliktherden in der Welt und brachte deutliche Kritik an den momentanen Aufrüstungsbestrebungen der Bundesrepublik zum Ausdruck: "Dass zusätzliche Milliarden in den Wehretat fließen, während wir hier vor Ort mit maroden Straßen und Schulen zu kämpfen haben, ist unfassbar.“ Am Ende äußerte der anhaltische Bundestagsabgeordnete einen Wunsch für das neue Jahr: "Von allen demokratischen Kräften in diese Land erwarte ich, dass sie beim Thema Menschenwürde zusammenstehen und nicht als Stichwortgeber für Rechtsaußen agieren."

Anschließend ging es ans Buffet, das von der Lebenshilfe Köthen zubereitet wurde, und es entsponnen sich viele anregende Gespräche rund um aktuelle politische Herausforderungen im Landkreis und die bevorstehenden Aufgaben in diesem Jahr.

"Wenn Politik nicht mitnimmt"

Wenn eine Regierung sich nicht traut, den Konzernen auf die Füße zu treten, kommt genau das dabei heraus: Ein Schulterklopfer von der hardcore-neoliberalen Bertelsmann-Stiftung, mehr nicht. Die Große Koalition hat viele kleine Baustellen notdürftig geflickt, sich aber vor der Lösung der großen Probleme gedrückt.
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