Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Sonnige Bürgersprechstunden in Aken und Köthen

01.03.2019
Jan Korte

Bestes Wetter hatten meine Landtagskollegin Christine Buchheim und ich bei den Bürgersprechstunden in  Aken und Köthen in dieser Woche, wo wir bei einem Kaffee über unsere Arbeit in den Parlamenten informiert haben. Viel Zuspruch bekamen wir für unsere Forderung, Reichtum vernünftig zu besteuern. Vor kurzem machte die Meldung über eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung die Runde, dass die Besteuerung von Vermögen über 40 Millionen Euro über 18 Milliarden Euro einbringen könnte. 

Ich meine: Wenn die 45 reichsten Haushalte so viel Vermögen angehäuft haben, wie es die ärmere Hälfte der Bevölkerung insgesamt besitzt, dann läuft etwas richtig schief im Land. Statt immer nur unten zu kürzen sollten CDU/CSU und SPD ein einziges Mal den Mut aufbringen, etwas von den Superreichen zu verlangen. Die Besteuerung von Vermögen über 40 Millionen Euro wäre ein kleiner, aber wirksamer Schritt, um für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.

Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern in der Corona-Krise

Viele sind hart von Ausgangsbeschränkungen betroffen oder haben von der Corona-Krise ausgelöste wirtschaftliche Probleme. Eine von meinem niedersächsischen Bundestagskollegen Victor Perli erstellte Liste von verschiedenen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen haben wir für Sachsen-Anhalt überarbeitet. Vielleicht findet der eine und die andere hier einen Tipp zum Umgang mit der schwierigen Situation.
Lesenswert
  • 17.04.2020, Themen

    Das Dogma der Privatisierungen ist vorbei

    Diese Krise wird irgendwann vorbeigehen, und man muss jetzt damit beginnen, sich einen Kopf darüber zu machen, wie wir am Beispiel des Gesundheitssystems eine neue Ära der Entprivatisierung einleiten können. Das Dogma der Privatisierung – ich denke, das haben jetzt alle begriffen – dieser Dreck ist vorbei. Wie können wir dann zum Beispiel den gesamten Gesundheitssektor wieder vollständig in staatliche Hand überführen? Ich finde, das ist die große Chance. Mein Interview in der ersten deutschsprachigen Jacobin Magazin-Ausgabe gibt es hier:
Presseecho
  • 21.05.2020, Bürgerrechte und Demokratie

    "Neugierige Abgeordnete, genervte Regierende"

    Mir ist wichtig, dass der Bundestag weiter seiner Arbeit nachkommt, habe ich dem Deutschlandfunk gesagt. Das bedeutet, dass es auch jetzt in der Krise unser Job als Opposition ist, die Regierung zu kontrollieren. 
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