Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Internationaler Frauentag 2019: „Benachteiligungen von Frauen endlich überwinden“

07.03.2019

Anlässlich des diesjährigen Weltfrauentags am 8. März, der auch in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Salzlandkreis mit zahlreichen Veranstaltungen begangen wird, erklärt der anhaltische Bundestagsabgeordnete und Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, Jan Korte:

"Auch 108 Jahre nach dem ersten international begangenen Frauentag und genau 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts im Jahre 1919 ist Deutschland von einer wirklichen Gleichstellung von Frauen und Männern weit entfernt. Das Einkommen von Frauen liegt rund ein Viertel unter denen von Männern. Frauen sind viel häufiger von Einkommens- und Altersarmut bedroht. Und seit fast dreißig Jahren ist das bundesdeutsche Rentenunrecht gegenüber in der DDR geschiedenen Frauen noch immer nicht beendet worden. Dies sind nur einige Fakten, die zeigen, dass es weiterhin nötig ist, für die Stärkung der Rechte von Mädchen und Frauen einzutreten!"

Die Negativentwicklung, dass immer mehr Frauen in Teilzeit oder in schlecht bezahlten „frauentypischen“ Berufen zu Niedriglöhnen arbeiten, müsse durchbrochen werden, da dieser Teufelskreis in Altersarmut enden werde, zeigt sich der LINKE-Bundestagsabgeordnete überzeugt. „Es ist höchste Zeit“, so Korte, „dass Frauen von ihrer Arbeit gut leben können. Frauen müssen endlich für gleichwertige Arbeit auch gleich bezahlt werden. Dazu gehört eine existenzsichernde und eigenständige Rente, die ihnen auch im Alter ein menschenwürdiges Leben ohne finanzielle Abhängigkeit von anderen ermöglicht.“

Verbunden mit dem Wunsch, diese Ziele gemeinsam mit vielen engagierten Mitstreiterinnen verwirklichen zu können, gratuliert Jan Korte allen Mädchen und Frauen herzlich zum Weltfrauentag 2019!

Maut: 39 Millionen nur für Beratungsleistungen

Von den bisher angefallenen 54 Millionen Euro für die Vorbereitungen zur Maut sind allein 39 Millionen Euro für Beratungsleistungen gezahlt worden. Das hat die Bundesregierung Jan Korte in einer Antwort auf seine schriftliche Frage zu den Kosten des gescheiterten CSU-Vorhabens angegeben.
Lesenswert
  • 15.07.2019, Geschichtspolitik

    Aller NS-Opfer gedenken

    Ein aktueller Artikel von Jan Korte und Ulla Jelpke zum Thema "Gedenkort für die Opfer des NS-Vernichtungskrieges in Osteuropa".
Presseecho
  • 16.07.2019, Presseecho

    Bildungsarbeit ohne Sicherheit

    Die Antwort der Bundesregierung auf meine Kleine Anfrage ergibt, dass die Bundesprogramme nur Modellprojekte fördern und keine Strukturförderung vornehmen. Genau da liegt seit vielen Jahren das Problem. Seit fast 20 Jahren wird die Arbeit gegen rechts vom zuständigen Ministerium als modellhaft und nicht als Regelstruktur angesehen. Ganz so, als ob die Gefahr durch die extremen Rechte nur zeitweilig und nicht dauerhaft wäre. Deshalb sind zahlreiche wichtige Projekte immer wieder aufs Neue in ihrem Bestand gefährdet und nie dauerhaft gesichert. Das muss sich endlich ändern.
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.