Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Eine bittere Entscheidung

09.04.2019

Die Entscheidung, den Bitterfelder Kulturpalast im Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ des Bundes nicht zu berücksichtigen, ist bitter. Offenbar wurde politisch nicht begriffen, was für ein Symbol der Kulturpalast für die Region ist. 

Der Kulturpalast Bitterfeld gilt zu Recht „als eine der spektakulärsten Bauleistungen im Denkmalbestand des Bundeslandes Sachsen-Anhalt“. Das Denkmalverzeichnis würdigt auch die große Bedeutung „als Stätte nachstalinistischer Kulturpolitik in der DDR“. Im Ergebnis der hier stattgefundenen ersten kulturpolitischen Konferenz der DDR sollten sich Künstler, Schriftsteller und Arbeiter*innen gemeinsam unter der Losung „Greif zur Feder, Kumpel" auf den „Bitterfelder Weg“ machen.

Das zwischen 1952 und 1954 von 5000 Frauen, Männern und Jugendlichen in freiwilligen Aufbaustunden erbaute Wahrzeichen stand bis vor kurzem vor dem Abriss, bis ein überzeugendes Nutzungskonzept vorgelegt wurde. Ich hoffe, dass die Beteiligten weiter an ihrem Ziel einer neuen Nutzung für den Kulturpalast festhalten und ein erneuter Antrag im nächsten Jahr Erfolg hat.

Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern in der Corona-Krise

Viele sind hart von Ausgangsbeschränkungen betroffen oder haben von der Corona-Krise ausgelöste wirtschaftliche Probleme. Eine von meinem niedersächsischen Bundestagskollegen Victor Perli erstellte Liste von verschiedenen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen haben wir für Sachsen-Anhalt überarbeitet. Vielleicht findet der eine und die andere hier einen Tipp zum Umgang mit der schwierigen Situation.
Lesenswert
  • 17.04.2020, Themen

    Das Dogma der Privatisierungen ist vorbei

    Diese Krise wird irgendwann vorbeigehen, und man muss jetzt damit beginnen, sich einen Kopf darüber zu machen, wie wir am Beispiel des Gesundheitssystems eine neue Ära der Entprivatisierung einleiten können. Das Dogma der Privatisierung – ich denke, das haben jetzt alle begriffen – dieser Dreck ist vorbei. Wie können wir dann zum Beispiel den gesamten Gesundheitssektor wieder vollständig in staatliche Hand überführen? Ich finde, das ist die große Chance. Mein Interview in der ersten deutschsprachigen Jacobin Magazin-Ausgabe gibt es hier:
Presseecho
  • 21.05.2020, Bürgerrechte und Demokratie

    "Neugierige Abgeordnete, genervte Regierende"

    Mir ist wichtig, dass der Bundestag weiter seiner Arbeit nachkommt, habe ich dem Deutschlandfunk gesagt. Das bedeutet, dass es auch jetzt in der Krise unser Job als Opposition ist, die Regierung zu kontrollieren. 
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