Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Eine bittere Entscheidung

09.04.2019

Die Entscheidung, den Bitterfelder Kulturpalast im Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ des Bundes nicht zu berücksichtigen, ist bitter. Offenbar wurde politisch nicht begriffen, was für ein Symbol der Kulturpalast für die Region ist. 

Der Kulturpalast Bitterfeld gilt zu Recht „als eine der spektakulärsten Bauleistungen im Denkmalbestand des Bundeslandes Sachsen-Anhalt“. Das Denkmalverzeichnis würdigt auch die große Bedeutung „als Stätte nachstalinistischer Kulturpolitik in der DDR“. Im Ergebnis der hier stattgefundenen ersten kulturpolitischen Konferenz der DDR sollten sich Künstler, Schriftsteller und Arbeiter*innen gemeinsam unter der Losung „Greif zur Feder, Kumpel" auf den „Bitterfelder Weg“ machen.

Das zwischen 1952 und 1954 von 5000 Frauen, Männern und Jugendlichen in freiwilligen Aufbaustunden erbaute Wahrzeichen stand bis vor kurzem vor dem Abriss, bis ein überzeugendes Nutzungskonzept vorgelegt wurde. Ich hoffe, dass die Beteiligten weiter an ihrem Ziel einer neuen Nutzung für den Kulturpalast festhalten und ein erneuter Antrag im nächsten Jahr Erfolg hat.

Lesenswert
  • 05.04.2019, Geschichtspolitik

    Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland

    Während der deutschen Besatzung von April 1941 bis September 1944 starben rund 300.000 Griechinnen und Griechen. Mehr als 1000 Dörfer wurden ganz oder teilweise zerstört. Wehrmacht und SS verübten zahlreiche bis heute ungesühnte Kriegsverbrechen und Massaker. Zusammen mit vielen anderen namhaften Unterstützer*innen habe ich das vom Verein „Respekt für Griechenland“ initiierte Positionspapier „Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland“ unterschrieben.
Presseecho
  • 01.04.2019, Presseecho

    Grüner Kurs in die inhaltliche Beliebigkeit

    Vor dem Grünen-Parteitag am Wochenende hatte Jan Korte die Grünen-Spitze aufgefordert, zu benennen, welche konkreten Grundwerte und Ziele die Grünen mit CDU/CSU und FDP teilen: "Die von der Grünen-Spitze forcierte Öffnung der Grünen nach rechts ist eben keine Erweiterung von Gestaltungsoptionen, sondern eine Absage an ihr eigenes Programm und ein strammer Kurs in die inhaltliche Beliebigkeit. Wer behauptet, progressive Politik mit Leuten von gestern durchsetzen zu können, beschwindelt nicht nur die eigenen Leute, sondern auch die Bevölkerung".
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.