Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Jan Korte begrüßt Dialogforum und bekräftigt Forderung nach Ende der Russland-Sanktionen

11.10.2019
MdB Jan Korte

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und anhaltische LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte sieht das Anfang Oktober in Zerbst veranstaltete Katharina-Forum als wichtigen Beitrag zum deutsch-russischen Dialog und bekräftigt die Forderung der LINKEN nach einem sofortigen Ende der Russland-Sanktionen.

„Sachsen-Anhalts klein- und mittelständische Unternehmen, und mit ihnen viele Beschäftigte, leiden unter den vor fünf Jahren eingeführten Russland-Sanktionen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Im Jahr 2018 exportierten Unternehmen Waren im Wert von 315 Millionen Euro nach Russland. Im Rekordjahr 2012 waren es etwa 500 Millionen Euro. Ich begrüße es daher, dass in meinem anhaltischen Wahlkreis Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus Deutschland und Russland auf dem 2. Katharina-Forum zum Meinungsaustausch zusammenkamen und für einen Dialog mit Russland warben“, so Korte.

„Die im Zuge der Ukraine-Krise 2014 von der Europäischen Union – auch auf Druck der USA – eingeführten Sanktionen gegen Russland haben in der Bevölkerung keine Mehrheit. Nirgends ist die Unterstützung der Sanktionspolitik des Westens so gering wie in Sachsen-Anhalt. Nur 8 Prozent der Sachsen-Anhalter sprechen sich in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov vom August für eine Fortsetzung der Sanktionen aus“, führt der Linkspolitiker aus und fordert: „Statt Konfrontation brauchen wir einen verstärkten deutsch-russischen Austausch, der mit der jahrzehntelangen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und den zwischenmenschlichen Beziehungen eine hervorragende Basis hat und darauf weiter aufbauen kann. DIE LINKE fordert daher erneut mit Nachdruck von der Bundesregierung und der Europäische Union das sofortige Ende der Sanktionen“, erklärt der anhaltische Abgeordnete abschließend.

Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern in der Corona-Krise

Viele sind hart von Ausgangsbeschränkungen betroffen oder haben von der Corona-Krise ausgelöste wirtschaftliche Probleme. Eine von meinem niedersächsischen Bundestagskollegen Victor Perli erstellte Liste von verschiedenen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen haben wir für Sachsen-Anhalt überarbeitet. Vielleicht findet der eine und die andere hier einen Tipp zum Umgang mit der schwierigen Situation.
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