Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Jan Korte: Lohnforderungen der Metall- und Elektrobeschäftigten mehr als berechtigt

16.11.2022
Arbeitskampf im Achslagerwerk

Die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie kämpfen in den aktuellen Tarifverhandlungen für Lohnerhöhungen, mit denen der höchsten Inflation seit Jahrzehnten wirksam begegnet werden kann. Von politischer Seite erhalten sie dafür unter anderem durch DIE LINKE und deren sachsen-anhaltischen Bundestagsabgeordneten Jan Korte Unterstützung.

Korte: „Die Beschäftigten kämpfen in der aktuellen Tarifauseinandersetzung in der Metall- und Elektroindustrie um nicht weniger, als dass ihre Löhne nicht immer weiter von den steigenden Preisen aufgefressen werden, und sie sagen völlig zurecht, wer die Preise kennt, braucht 8 Prozent!“.

Die Forderungen der IG Metall und der Beschäftigten seien nach Ansicht Kortes auch mit Blick auf die Tatsache, dass die Mehrzahl der Unternehmen in der Branche eine gute Ertragslage hätten und mögliche Kostensteigerungen weitergeben könnten, als mehr als berechtigt.

„Die Weigerung der Arbeitgeberseite in den zurückliegenden Verhandlungsrunden, tabellenwirksame Erhöhungen oder auch nur annähernd einen Inflationsausgleich zu zahlen, ist völlig inakzeptabel.“ Auch deshalb habe der Kampf die volle Unterstützung seiner Bundestagsfraktion, betont der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion.

Absolut berechtigt sei auch die Forderung der IG Metall an die Bundesregierung, endlich eine wirksame Deckelung der Energiepreise und eine gerechte Finanzierung der aktuellen Krisenkosten durch eine Übergewinnsteuer durchzusetzen. Korte erinnert daran, dass die Bundestags-LINKE dieses Anliegen durch entsprechende Anträge im Deutschen Bundestag unterstützt habe.

Für die weiteren Tarifauseinandersetzungen wünscht der sachsen-anhaltische Bundespolitiker den Beschäftigten viel Erfolg, Kraft und einen langen Atem. „Meine Fraktion und ich werden auch weiterhin solidarisch an Eurer Seite stehen“, erklärt Korte abschließend.

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