Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Anglerverbände zu Gast im Bundestag

22.10.2010

Am Donnerstag fand im Bundestag ein Treffen zwischen Politikerinnen und Politikern der LINKEN mit Vertretern des Deutschen Anglerverbandes e.V. DAV statt. Ziel des Gesprächs, zu dem die Fraktion DIE LINKE im Bundestag Vertreter des DAV sowie Regierungsmitglieder der LINKEN aus Berlin und Brandenburg eingeladen hatte, war der Positionsaustausch und die Verständigung zu Fragen der Binnen- und Freizeitfischerei.

Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE, eröffnete das Treffen. Als für Fischereifragen zuständige Landwirtschaftspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion nahm auch Kirsten Tackmann am Gespräch teil. Im Anschluss an die Eingangsstatements von Anita Tack, Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, und Benjamin Hoff, Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz im Land Berlin, eröffnete der Präsident des DAV, Günter Markstein, die Diskussion. Von Seiten des DAV nutzten außerdem die Vertreter der Landesverbände Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt die Gelegenheit, ihre Sicht auf gutes und verbesserungswürdiges in den Fischereigesetzen der Länder darzulegen, sowie auf allgemeine Probleme mit dem Zugang zu Gewässern, den Bemühungen auf Durchgängigkeit und Renaturierung der Gewässer, sowie von Wiederansiedlungsmaßnahmen für bedrohte Fischarten hinzuweisen.

Die Regierungsvertreter und die Bundestagsabgeordneten griffen viele der angesprochenen Themen auf und legten dar, wie damit in den Ländern umgegangen würde, welche Projekte bereits angestoßen wären und welche Handlungsmöglichkeiten es in Zukunft gäbe. Vor allem Umwelt-, Gewässer- und Artenschutzmaßnahmen müssten weiterhin mit Priorität umgesetzt werden, nicht zuletzt um regionale Erzeugnisse und Wirtschaftskreisläufe zu fördern.

"Wenn Politik nicht mitnimmt"

Wenn eine Regierung sich nicht traut, den Konzernen auf die Füße zu treten, kommt genau das dabei heraus: Ein Schulterklopfer von der hardcore-neoliberalen Bertelsmann-Stiftung, mehr nicht. Die Große Koalition hat viele kleine Baustellen notdürftig geflickt, sich aber vor der Lösung der großen Probleme gedrückt.
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