Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Sommertour im Salzlandkreis zwischen Saale und Wipper

03.08.2010

Der letzte Tag der Sommertour im Salzlandkreis begann am Montag mit einem Gespräch beim Landrat des Salzlandkreises, Ulrich Gerstner.

Anschließend zog es Jan Korte in die Verbandsgemeinde zwischen den Flüssen Saale und Wipper. Im Zentrum der Verbandsgemeinde Saale-Wipper, in Güsten, besuchte er die Ausstellung des hiesigen Heimatvereins »Die Ränzelstecher«. Der Vorsitzende Wolfgang Tschirner führte, trotz seines hohen Alters, mit enormer Energie durch die Geschichte der ehemaligen Bahnerstadt, die zu DDR-Zeiten bis zu 1.300 Beschäftigte für die Reichsbahn zählte. Seit 1997 führen die »Ränzelstecher« als Verein die Arbeit des ehemaligen Ortschronisten Carl Reichert fort, nach dem auch die Heimatstube benannt ist.

Ebenfalls in Güsten gab es eine öffentliche Bürgersprechstunde, die erneut viele interessierte Bürgerinnen und Bürger anlockte. Verbandsgemeindebürgermeister Steffen Globig nutzte die Chance und bat Jan Korte um weitere Unterstützung im Kampf gegen die geplanten Ställe für Schweine und Legehennen in der Verbandsgemeinde. Jan Korte hatte sich bereits im Frühjahr in die Diskussion eingeschalten und bot weitere Hilfe an.

Zum Abschluss der Sommertour im Salzlandkreis ging es ins malerisch gelegene Gnölbzig im Unteren Saaletal, wo Jan Korte erneut engagierte Genossinnen und Genossen sowie Abgeordnete der LINKEN aus dem Raum Bernburg zum Grillabend einlud. Zusammen mit MdL Birke Bull, die bei der Landtagswahl im nächsten Frühjahr das Direktmandat im Wahlkreis Bernburg erringen möchte, bedankte er sich für die Unterstützung vor Ort.

»Exponate in der Heimatstube erzählen Güstens Geschichte« (VS vom 05.08.2010)

Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern in der Corona-Krise

Viele sind hart von Ausgangsbeschränkungen betroffen oder haben von der Corona-Krise ausgelöste wirtschaftliche Probleme. Eine von meinem niedersächsischen Bundestagskollegen Victor Perli erstellte Liste von verschiedenen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen haben wir für Sachsen-Anhalt überarbeitet. Vielleicht findet der eine und die andere hier einen Tipp zum Umgang mit der schwierigen Situation.
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    Diese Krise wird irgendwann vorbeigehen, und man muss jetzt damit beginnen, sich einen Kopf darüber zu machen, wie wir am Beispiel des Gesundheitssystems eine neue Ära der Entprivatisierung einleiten können. Das Dogma der Privatisierung – ich denke, das haben jetzt alle begriffen – dieser Dreck ist vorbei. Wie können wir dann zum Beispiel den gesamten Gesundheitssektor wieder vollständig in staatliche Hand überführen? Ich finde, das ist die große Chance. Mein Interview in der ersten deutschsprachigen Jacobin Magazin-Ausgabe gibt es hier:
Presseecho
  • 23.04.2020, Presseecho

    "Opposition kritisiert Regierung scharf: 'Informationspolitik ist ein Affront'“

    Auch wenn die aktuellen Maßnahmen notwendig, und voraussichtlich auch weiter nötig sind, darf man die Diskussion darüber nicht verbieten, habe ich der Berliner Zeitung gesagt. Gerade die harten aktuellen Kontaktbeschränkungen und Grundrechtseingriffe dürfen niemals Normalität sein, sondern müssen immer wieder diskutiert und begründet werden.
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