Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

11. Erwerbslosenfrühstück im Bernburger Wahlkreisbüro

15.05.2012

Am 14. Mai fand das 11. Erwerbslosenfrühstück im Bernburger Wahlkreisbüro von Birke Bull und Jan Korte statt. Zu Gast war Hannelore Finke vom Bitterfelder Erwerbslosenselbsthilfeverein. Seit vielen Jahren werden in Bitterfeld Erwerbslose von diesem Verein beraten, sei es bei der Antragstellung oder bei auftretenden Problemen. Die Vermittlung von sachkundigen Rechtsanwälten gehört ebenso zur Arbeit des Vereins, wie die Hilfe bei der Wohnungssuche oder die Begleitung zu verschiedenen Ämtern. Die Zusammenarbeit des Vereins mit der kommunalen Beschäftigungsagentur (KomBa) ist inzwischen sehr gut. Vierteljährlich gibt es ein Treffen, wo Fragen gestellt und Fälle beraten werden können, so dass sie oft außergerichtlich geklärt werden können.

Frau Finke wies darauf hin, dass die beste Strategie im Umgang mit den Ämtern sei, sich mit den Paragrafen vertraut zu machen, die den eigenen Fall betreffen. Wichtig sei, dass der Umgang mit den Sachbearbeiter/innen freundlich bestimmt ist, dass man aber auch nicht zu schnell klein bei gibt. Widersprüche hätten oft Aussicht auf Erfolg.

An einem konkreten Fallbeispiel zeigte sich, wie schwierig es aber oft für die Betroffenen ist, Absagen nicht persönlich zu nehmen, Schuldzuweisungen zurückzuweisen, nicht aufzugeben, sondern die Kraft zu finden, immer und immer wieder für sein Recht zu kämpfen.

Wichtigstes Ergebnis des heutigen Erwerbslosenfrühstücks war der Vorschlag, auch in Bernburg einen Erwerbslosenselbsthilfeverein zu gründen. Dafür werden noch Interessenten gesucht, die sich im Wahlkreisbüro unter 03471/642268 melden können.

Schlagwörter

Lesenswert
  • 06.09.2019, Publikationen

    Strategie und Diskussionspapiere zur LINKEN

    Wie soll die Partei DIE LINKE auf den Rechtsruck reagieren, welche Klientel soll sie auf welche Art und Weise ansprechen und um welche Wählerinnen und Wähler soll sie kämpfen? Mit diesen Fragen habe ich mich in verschiedenen Diskussionspapieren auseinandergesetzt - hier eine Zusammenstellung:
Presseecho
  • 12.08.2019, Geschichtspolitik

    "Würdiger Umgang mit Spee-Kapitän Langsdorff gefordert"

    Während Menschen wie Spee-Kapitän Langsdorff, die sich schon früh dem Irrsinn des NS-Vernichtungskrieges verweigerten und durch ihr Handeln viele Menschen retteten, bislang für die Bundeswehr als rotes Tuch gelten, werden andere, die für die mörderische Tradition der Marine stehen, immer noch geehrt. Die Traditionspflege der Bundeswehr muss dringend reformiert und endlich Antimilitaristen, Deserteure und Kriegsverräter, die sich dem NS-Vernichtungskrieg verweigerten, beispielgebend für die Bundeswehr werden.
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.