Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

r2g-Treffen von gegenseitigem Respekt und Interesse geprägt

20.10.2016
Jan Korte

Am 18. Oktober haben sich 90 Bundestagsabgeordnete von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE getroffen, um über gemeinsame Perspektiven nach der Bundestagswahl 2017 zu diskutieren. Die Kernfrage ist für uns als LINKE, wenn wir über Regierungsoptionen nachdenken, ob wir zumindest den Sozialstaat wieder reparieren können, dass wir ein Stück weit mehr Gerechtigkeit hinbekommen können und dass die Leute ihr Leben wieder planen können - frei von Leiharbeit und vielem anderen. Da gibt es Anknüpfungspunkte unter den drei Parteien.

Dass das Treffen zwischen Abgeordneten von LINKEN, SPD und GRÜNEN sinnvoll war, kann man besonders daran erkennen, dass CDU und CSU sofort mit dem "Rote-Socken-Tralala" beginnen. Das Treffen fand in wirklich guter Atmosphäre statt und war von gegenseitigem Respekt und Interesse geprägt. Spannend auch die Einführung von Prof. Oskar Negt, bei dem ich übrigens unter anderen in Hannover studiert habe. Wichtig: Klar ist, dass wir bis zu den Wahlen Oppositionsführer im Bundestag sind. Und im Übrigen ist eines sicher: Die Linke wird Angela Merkel nie zur Kanzlerin wählen.

Hier ein Presseecho zur Veranstaltung:
Jan Korte im Interview mit dem ARD-Morgenmagazin am 18.10.2016
"Rot-rot-grüne Farbenspiele in Berlin" MDR am 18.10.2016
"Das wird keine Liebesheirat" taz vom 19.10.2016
"Generalsekretäre der Union wettern gegen »Linksfront«" neues deutschland vom 18.10.2016

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Massiv in Bildung investieren und alle Kinder gemeinsam fördern

„Alle Kinder müssen von Anfang an top gefördert werden. Dafür brauchen wir endlich massive Investitionen in kostenlose Ganztagskitas und Schulen, aber kein rechtes Dummgeschwätz aus einer Partei, die für den elenden Zustand unseres Bildungssystems maßgeblich verantwortlich ist“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zu den Äußerungen des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Union, Carsten Linnemann, der vorschlägt, Grundschulkinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen erst später einzuschulen. Korte weiter: 
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    Ein aktueller Artikel von Jan Korte und Ulla Jelpke zum Thema "Gedenkort für die Opfer des NS-Vernichtungskrieges in Osteuropa".
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    "Würdiger Umgang mit Spee-Kapitän Langsdorff gefordert"

    Während Menschen wie Spee-Kapitän Langsdorff, die sich schon früh dem Irrsinn des NS-Vernichtungskrieges verweigerten und durch ihr Handeln viele Menschen retteten, bislang für die Bundeswehr als rotes Tuch gelten, werden andere, die für die mörderische Tradition der Marine stehen, immer noch geehrt. Die Traditionspflege der Bundeswehr muss dringend reformiert und endlich Antimilitaristen, Deserteure und Kriegsverräter, die sich dem NS-Vernichtungskrieg verweigerten, beispielgebend für die Bundeswehr werden.
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