Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

„Das Jahr 1990“ – Ausstellung im Bernburger Wahlkreisbüro

15.03.2017

Seit Dienstag stellt der Künstler Georg Marcks im Bernburger Bürgerbüro von Birke Bull-Bischoff und mir seine kritischen und teilweise überraschend aktuellen Karikaturen zum Wendejahr 1990 aus. Am Montag habe ich, im Beisein von Bernburger Künstler*innen und Kunstinteressierten aus der Saalestadt, die nunmehr 13. Kunstausstellung im Bürgerbüro in der Kleinen Wilhelmstr. 2b eröffnet. Die 14 Linolschnitte, die jetzt 6 Wochen unter dem Titel „Das Jahr 1990“ ausgestellt werden, schauen mit bissigem Humor auf die politische Entwicklung direkt nach dem Mauerfall, die mit aus Marcks Sicht mit vielen Ängsten bezüglich der weiteren Entwicklung verbunden war.

Zur Aktualität der Ausstellung, die z. B. an der Warnung vor einem Erstarken des Nationalismus und an der Kritik an einer zunehmenden Militarisierung auszumachen ist, meinte Georg Marcks in seiner kurzen Ansprache: "Das Leben dreht sich im Kreis." Der Künstler aus der Nähe von Oschersleben hat an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle studiert.

Die Karikaturen sind jetzt bis Ende April zu den Büroöffnungszeiten (Mo und Mi - Do 9.00 - 15.00 Uhr, Di 13.00 - 18.00, Fr 09.00 - 12.00 Uhr) zu sehen und können bei Interesse auch vom Künstler erworben werden.

Schlagwörter

Lesenswert
  • 07.07.2017, Presseecho

    "Protest im Griff"

    Während einigen der größten Autokraten und Demokratieverächtern dieser Welt der rote Teppich ausgerollt wird hat man für die eigenen Bürger, die gegen Trump, Erdogan und Co. demonstrieren wollen, nicht mal eine Wiese zum Zelten übrig. Wer die G20 Gegner pauschal kriminalisiert und behindert, der betreibt Eskalation, statt sie zu verhindern. Die Regierung und der Hamburger Senat dürfen nicht nur von einem ‚Fest der Demokratie‘ reden, sondern müssen jetzt endlich auch alles dafür tun, dass ein friedlicher Protest möglich ist.
Presseecho
  • 21.07.2017, Presseecho

    "De Maizière macht Stimmung gegen Flüchtlinge"

    "Es ist eine leichte Entscheidung, ob ich einer Organisation wie Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières (MSF) glauben soll oder einem Bundesinnenminister Thomas de Maizière, der schon mehrfach Unwahrheiten verbreitet hat. Wenn er damit Probleme hat, dass Hilfsorganisationen Menschen vor dem Ertrinken retten, soll er dafür sorgen, dass es staatliche tun. Und es wäre zu begrüßen, wenn sich der Bundesinnenminister mehr an geprüften Fakten orientieren würde als an seiner persönlichen Leitlinie aus Zynismus und Kälte", habe ich am Montag erklärt.
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.