Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Beim Bürgermeister in Cochstedt

19.09.2017

Wo geht’s voran und wo klemmt es? Das habe ich Ortsbürgermeister Wolfgang Weißbart in Hecklingen bei einem Stadtrundgang gefragt. An vielen Stellen konnte Wolfgang, der auch für DIE LINKE im Kreistag sitzt, Beispiele für beide Seiten zeigen. Erfreulich war z. B. die Entwicklung bei den Geburten im Ort. Die Kita musste schon einen Aufnahmestopp aussprechen und auch die bereits erwähnte Feuerwehr hat so viel Kinder- und Jugendlich wie noch nie seit der Gründung des Nachwuchsbereiches. Auch im Vereinsleben ist einiges los: Neben der Feuerwehr sind die Cochstedter*innen auch in Spielmannszug, Fußballverein und Schützengilde organisiert.

Unter dem Leitsatz "Kinder wahrnehmen, annehmen und einen Lebensraum des Akzeptiertwerdens schaffen" arbeitet im Hecklinger Ortsteil Groß Börnecke das Kinderheim im alten Gutshof. Seit 1996 wird es vom Kinder- und Jugendhilfezentrum betrieben. Geschäftsführer und Leiter Sven Schulze führte mich herum und berichtete über die anspruchsvolle Arbeit.

Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern in der Corona-Krise

Viele sind hart von Ausgangsbeschränkungen betroffen oder haben von der Corona-Krise ausgelöste wirtschaftliche Probleme. Eine von meinem niedersächsischen Bundestagskollegen Victor Perli erstellte Liste von verschiedenen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen haben wir für Sachsen-Anhalt überarbeitet. Vielleicht findet der eine und die andere hier einen Tipp zum Umgang mit der schwierigen Situation.
Lesenswert
  • 17.04.2020, Themen

    Das Dogma der Privatisierungen ist vorbei

    Diese Krise wird irgendwann vorbeigehen, und man muss jetzt damit beginnen, sich einen Kopf darüber zu machen, wie wir am Beispiel des Gesundheitssystems eine neue Ära der Entprivatisierung einleiten können. Das Dogma der Privatisierung – ich denke, das haben jetzt alle begriffen – dieser Dreck ist vorbei. Wie können wir dann zum Beispiel den gesamten Gesundheitssektor wieder vollständig in staatliche Hand überführen? Ich finde, das ist die große Chance. Mein Interview in der ersten deutschsprachigen Jacobin Magazin-Ausgabe gibt es hier:
Presseecho
  • 23.04.2020, Presseecho

    "Opposition kritisiert Regierung scharf: 'Informationspolitik ist ein Affront'“

    Auch wenn die aktuellen Maßnahmen notwendig, und voraussichtlich auch weiter nötig sind, darf man die Diskussion darüber nicht verbieten, habe ich der Berliner Zeitung gesagt. Gerade die harten aktuellen Kontaktbeschränkungen und Grundrechtseingriffe dürfen niemals Normalität sein, sondern müssen immer wieder diskutiert und begründet werden.
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