Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Vor 75 Jahren begann der heroische Aufstand im Warschauer Ghetto

19.04.2018

Vor 75 Jahren begann der heroische Aufstand im Warschauer Ghetto. Vom 19. April bis 16. Mai 1943 versuchten bewaffnete jüdische Organisationen mit insgesamt rund 750 Kämpfern durch einen offenen Aufstand Widerstand gegen die bevorstehenden Deportationen der Ghettobewohner in die Vernichtungslager zu leisten. Obwohl klar war, dass dem Aufstand keine Hilfe von außen zuteilwerden konnte, kämpften die jüdisch Verfolgten gegen ihre geplante Vernichtung.

Es war ein vergeblicher Kampf gegen einen übermächtigen Feind, der mit mehr als 2000 SS-, Polizei- und Wehrmachtsangehörigen mit Panzern, Geschützen und Flammenwerfern vier Wochen brauchte, um den Aufstand niederzuschlagen. Und trotzdem machte er Hoffnung, weil er zeigte, dass Widerstand möglich und die Nazis nicht unverwundbar waren. Die Faschisten nahmen blutige Rache und zerstörten das Ghetto vollständig.

Wir halten das Andenken an die Kämpfer des Warschauer Ghetto-Aufstandes und all die Toten in Ehren! Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Ungleichheit von Ost und West

Während uns die anderen Parteien erzählen wollen, dass die Debatte über Ungleichheiten zwischen Ost- und Westdeutschland überzogen oder gar spaltend wäre, verdienen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Ostdeutschland noch immer knapp sechs Euro weniger pro Stunde als im Westen. DIE LINKE Sachsen-Anhalt hat das Thema mit einem provokanten Plakat wieder auf den Plan gerufen, und das ist gut so ...
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