Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Große Koalition ist im Begriff, mit Ansage krachend zu scheitern

09.05.2018

Als Problemlöser müssten sich die Koalitionsspitzen mit Leiharbeit, Befristungen und Niedriglöhnen auseinandersetzen, mit maroden Schulen und Unterrichtsausfall oder damit, wie sie Alleinerziehende im Alltag unterstützen können. Tatsächlich verschenken sie Steuergeld an Gutverdiener, betreiben effektlose Kosmetik bei der Mietenpolitik und besuchen dann eine Weiterbildung zum Thema künstliche Intelligenz.

Die Große Koalition ist im Begriff, mit Ansage krachend zu scheitern: Nicht an den eigenen Ansprüchen, denn die hat sie nicht, aber an einer völligen Verkennung der Probleme der Bevölkerungsmehrheit. Es ist Zeit, das Geld, das ja da ist, jetzt in die Hand zu nehmen und in die Gesellschaft zu investieren. Es ist erstaunlich, wie stoisch die SPD einfach so weiter macht und stramm auf die 10 Prozent runter regiert.

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  • 17.04.2018, Publikationen

    Streitbar, bürgernah, sachorientiert.

    Vom Vertrauen der Bevölkerung lebt auch das Parlament. Es braucht eine entschiedene Reaktion auf den Rechtsruck in der Gesellschaft, der sich leider auch in der Zusammensetzung des Bundestages widerspiegelt, und auf die zugleich bei Teilen der Bevölkerung zu beobachtende völlige Abwendung von der parlamentarischen Demokratie samt ihrer Institutionen. Wie kann es also gelingen, die parlamentarische Demokratie zu stärken und so zugleich zu verteidigen? Wie kann sie spannender, nachvollziehbarer und konfrontativer werden? Dazu hat Jan Korte Vorschläge zu einer Parlamentsreform gemacht. Das Papier kann hier als PDF heruntergeladen werden:
Presseecho
  • 17.05.2018, Presseecho

    "Sigmar Gabriel wechselt in die Wirtschaft"

    Zur Berufung von Sigmar Gabriel in den Verwaltungsrat von Siemens-Alstom hat Jan Korte erklärt: "Die SPD ist immerhin konsequent: Weiter so mit der Großen Koalition, weiter so mit der Karriereplanung der Genossen der Bosse, immer weiter nach unten bei den Umfragen. Ich hoffe sehr, dass die Bundesregierung bei einem ehemaligen Wirtschafts- und Energieminister, der zu einem Wirtschafts- und Energiekonzern wechseln will, die vollen möglichen 18 Monate Sperre ausschöpft." Über das Thema berichten verschiedene Medien:
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