Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Am 17. Juli 1936 begann der Spanische Bürgerkrieg.

20.07.2018

Mit dem Militärputsch antidemokratischer und antikommunistischer Militärs unter Führung von General Francisco Franco in Marokko erklärten Monarchisten, Rechtsrepublikaner, Großgrundbesitzer, Falangisten und die Kirche der neuen republikanischen Volksfront-Regierung den Krieg. Als der Putsch begann, leisteten vor allem die Arbeiter Widerstand.

In Barcelona z.B. beschlagnahmten Hafenarbeiter 200 Gewehre aus den Laderäumen von zwei im Hafen angedockten Schiffen und verteilten sie an Gewerkschaftsaktivisten. Wo der Widerstand erfolgreich war, erweiterte er sich zur Revolution und rettete der Republik vorläufig die Existenz. Unterstützt vom faschistischen Italien und dem nationalsozialistischen Deutschland kämpften faschistische Truppen drei Jahre lang gegen die demokratisch gewählte Zweite Spanische Republik. Die von Hitler entsandte Legion Condor griff dabei in alle wichtigen Schlachten ein, war beim Massaker von Málaga beteiligt, bei dem etwa 10.000 Menschen ums Leben kamen und zerstörte am 26. April 1937 das baskische Gernika. 
Aufgrund der geringen internationalen Unterstützung schlossen sich rund 50.000 antifaschistische Freiwillige aus zahlreichen Ländern, darunter 5.000 Deutsche, zu den Internationalen Brigaden zusammen, um auf Seiten der Spanischen Republik zu kämpfen. Schätzungen über die Zahl der Opfer des Bürgerkrieges gehen von 200.000 bis 500.000 Toten aus. Das Ende des Krieges am 1. April 1939 war zugleich der Beginn der Diktatur unter Franco, die bis zu seinem Tod 1975 dauerte.

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  • 20.07.2018, Geschichtspolitik

    Am 17. Juli 1936 begann der Spanische Bürgerkrieg.

    Mit dem Militärputsch antidemokratischer und antikommunistischer Militärs unter Führung von General Francisco Franco in Marokko erklärten Monarchisten, Rechtsrepublikaner, Großgrundbesitzer, Falangisten und die Kirche der neuen republikanischen Volksfront-Regierung den Krieg. Als der Putsch begann, leisteten vor allem die Arbeiter Widerstand.
Presseecho
  • 21.08.2018, Presseecho

    "Kritik an Nahles-Vorstoß"

    "Wer Menschen das Existenzminimum kürzt, stößt sie in die Armut und aus der Gesellschaft. Statt auf Arbeitszwang, Demütigung und Drohungen zu setzen, sollten Union und SPD für gute Arbeit sorgen und dafür, dass diejenigen, die arbeiten wollen, auch Arbeit finden", kritisiert Jan Korte in der Debatte um eine Abschaffung der Sanktionen für junge Hartz-IV-Empfänger. Mehrere Medien berichten darüber:
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