Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Blankenburg, Quedlinburg und Wernigerode - unterwegs im Harz

10.09.2018

In der ersten Septemberwoche besuchte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte im Rahmen seiner Sommertour durch Sachsen-Anhalt auch seinen Betreuungswahlkreis Harz. In Begleitung der Harzer Kreisvorsitzenden Evelyn Edler und weiterer Kommunalpolitiker der Harzkreis-LINKEN standen Vor-Ort-Termine in Blankenburg, Quedlinburg und Wernigerode auf dem prall gefüllten Terminkalender.

Erste Station war ein Ort mit bewegender Entstehungsgeschichte, das Versorgungs- und Instandsetzungszentrum Sanitätsmaterial in der Feldwebel-Anton-Schmid-Kaserne in Blankenburg. In den Jahren 1944/45 entstand unter dem Einsatz von KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen unter mörderischer Zwangsarbeit ein Stollensystem unter dem Regenstein nördlich von Blankenburg. Während der Besichtigung der Untertageanlage, der heute weltgrößten unterirdischen Apotheke, gedachten Korte und die Abgeordneten des Kreisverbandes am Gedenkkreuz in der Stollenanlage der vor Ort versklavten, gefolterten und zu Tode gekommenen Opfer des Faschismus.

Im anschließenden Gespräch mit Hauptmann Dominik Dorn und Oberfähnrich Patrick Wohlmacher informierte sich Korte über die Aufgaben des Standortes. So werden von Blankenburg aus über 70.000 Bundeswehrangehörige mit Arzneimitteln, Verbandmitteln und medizinisches Verbrauchsmaterial versorgt. Der Depotstandort Blankenburg ist eine von bundesweit drei Bundeswehrapotheken und die größte unterirdische Apotheke Deutschlands.

Im Anschluss ging es für den Bundestagsabgeordneten in die Welterbestadt Quedlinburg. Dort übergab Korte eine 400 Euro-Spende des "Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V." zur Unterstützung des im Oktober stattfindenden Showdown-Turniers der Sportgruppe blinder und sehbehinderter Sportlerinnen und Sportler des TSG GutsMuths. Im Beisein der der Harzer Kreistagsmitglieder Evelyn Edler und André Lüderitz sowie Quedlinburgs Stadträtin Helga Poost überreichte Korte den Spendenscheck an die Sportler.

„Seit vielen Jahren unterstützen die LINKE-Landtags- und die Bundestagsfraktion die Sportveranstaltung blinder und sehbehinderter Sportler regelmäßig mit Spenden. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, die Vereinsarbeit ehrenamtlich Engagierter in der Harzregion zu unterstützen“, erklärt der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, der neben seinem Wahlkreis Anhalt auch den Harzkreis im Deutschen Bundestag vertritt.

Zum Abschluss der Harzer Sommertour kehrte Jan Korte zum Sommertreff der LINKEN im Biergarten der Wernigeröder Malzmühle ein. Herzlich begrüßt durch den Ortsvorsitzenden Christian Härtel dankte Korte allen Anwesenden für ihr ehrenamtliches Engagement im Vereinsleben und der Kommunalpolitik und gab einen kurzweiligen Einblick in die aktuellen Entwicklungen der Bundespolitik und die Aufgaben für die politische Linke. Gemeinsam mit ehrenamtlich engagierten Einwohnern, Sympathisanten und politischen Weggefährten wurde sich alsbald bei Herzhaftem vom Grill und erfrischenden Getränken in lockerer Gesprächsatmosphäre über Aktuelles ausgetauscht und so manch Anliegen miteinander besprochen.

Schlagwörter

"Wenn Politik nicht mitnimmt"

Wenn eine Regierung sich nicht traut, den Konzernen auf die Füße zu treten, kommt genau das dabei heraus: Ein Schulterklopfer von der hardcore-neoliberalen Bertelsmann-Stiftung, mehr nicht. Die Große Koalition hat viele kleine Baustellen notdürftig geflickt, sich aber vor der Lösung der großen Probleme gedrückt.
Lesenswert
  • 15.07.2019, Geschichtspolitik

    Aller NS-Opfer gedenken

    Ein aktueller Artikel von Jan Korte und Ulla Jelpke zum Thema "Gedenkort für die Opfer des NS-Vernichtungskrieges in Osteuropa".
Presseecho
  • 12.08.2019, Geschichtspolitik

    "Würdiger Umgang mit Spee-Kapitän Langsdorff gefordert"

    Während Menschen wie Spee-Kapitän Langsdorff, die sich schon früh dem Irrsinn des NS-Vernichtungskrieges verweigerten und durch ihr Handeln viele Menschen retteten, bislang für die Bundeswehr als rotes Tuch gelten, werden andere, die für die mörderische Tradition der Marine stehen, immer noch geehrt. Die Traditionspflege der Bundeswehr muss dringend reformiert und endlich Antimilitaristen, Deserteure und Kriegsverräter, die sich dem NS-Vernichtungskrieg verweigerten, beispielgebend für die Bundeswehr werden.
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.