Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

9. November – ein geschichtsträchtiger Tag

09.11.2018
Jan Korte, DIE LINKE: 9. November – ein geschichtsträchtiger Tag

Der 9. November ist ein geschichtsträchtiger Tag. Heute jährt sich die Novemberrevolution und damit der Kampf der Arbeiter*innenbewegung gegen den Krieg, für den Sturz der reaktionären wilhelminischen Herrschaft und für eine grundlegende Demokratisierung der Gesellschaft zum 100. Mal. Von diesem Lichtblick bis zu einem der dunkelsten Momente in der deutschen Geschichte, der Reichspogromnacht, vergingen gerade einmal zwanzig Jahre. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten auf Anordnung des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland 1400 Synagogen und Bethäuser, über 7000 Geschäfte jüdischer Inhaber wurden zerstört und geplündert, zahlreiche Menschen fielen dem Naziterror zum Opfer.

Damit ging vor achtzig Jahren das NS-Regime nach Jahren der Diskriminierung und antisemitischen Hetze zur offenen Gewalt gegen Jüdinnen und Juden über. Die Reichspogromnacht war die Generalprobe für den Holocaust und die Ermordung von sechs Millionen Menschen jüdischen Glaubens in Europa durch die Nazis. Ihnen gedenken wir heute.

Eine zentrale Lehre aus der damaligen Geschichte bleibt: Das NS-Regime kam nicht an die Macht, weil die Nazis so stark waren, sondern weil die Demokraten in zentralen Fragen zerstritten und deshalb zu schwach waren. Als antifaschistische Partei hat DIE LINKE die Verpflichtung sich alltäglich gegen jede Form von Antisemitismus und Rassismus einzusetzen. Wir dürfen nie wieder zulassen, dass Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz unsere freie Gesellschaft vergiften.

"Die Verantwortung der Linken"

Seit einigen Jahren gibt es in der Linken – ob es nun Mitglieder der SPD, der Grünen, der Linken oder parteilose Bewegungslinke sind – immer wieder Debatten darum, was der richtige Weg sei. In diesen Konflikt greift Jan Korte ein und stellt harte Forderungen auf.
Lesenswert
Presseecho
  • 21.02.2020, Bürgerrechte und Demokratie

    "Verfassungsschutz darf verschlüsselte Kommunikation überwachen"

    Nach Plänen aus dem Bundesinnenministerium will die Bundesregierung dem Verfassungsschutz in Zukunft erlauben, verschlüsselte Kommunikation zu überwachen und Computer von möglichen Extremisten zu durchforsten. Insbesondere Armin Schuster (CDU), der als Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums eigentlich für die Kontrolle der Geheimdienste zuständig ist, setzt sich besonders für die massive Ausweitung der Überwachungsbefugnisse ein ...
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.