Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Gedenken, Verständigung, Integration - Staßfurter erkunden das politische Berlin

31.01.2019

Auch im neuen Jahr lädt Jan Korte wieder zusammen mit dem Bundespresseamt Besuchergruppen aus dem Wahlkreis zu zweitägigen Fahrten in die Bundeshauptstadt ein. Teilnehmer*innen aus Staßfurt, unter ihnen Mitglieder der Verkehrswacht, Kleingärtner*innen und Absolvent*innen eines Integrationskurses für Flüchtlinge, kamen Ende Januar als erstes in der Genuss einen umfangreichen Programms.

Im Mittelpunkt der Fahrt stand der Besuch im Reichstag, bei dem eine Debatte in Plenum und ein Gespräch mit Jan Korte anstanden. Bei beiden Terminen dominierten außenpolitische Themen. Im Plenum wurde über die Beziehungen zu Russland diskutiert und die Gäste aus dem Wahlkreis konnten u.a. den Redebeitrag vom Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch sehen, der für eine Verständigung mit den Osteuropäern warb und die wirtschaftsfeindlichen Sanktionen, die vor allem dem Osten schaden, kritisierte.

Jan Korte, der die Gruppe anschließende im Fraktionssaal der LINKEN empfing, berichtete von der beeindruckenden Gedenkstunde zum Holocaustgedenktag, die kurz vorher im Bundestag stattfand und verwies auf einen Antrag der Linksfraktion, der einen Gedenkort für die vielen Millionen Opfer des NS-Terrors in Osteuropa fordert. Im Gespräch mit den Gästen aus Staßfurt ging es immer wieder um internationale Konflikte. Der Abgeordnete äußerte scharfe Kritik an den immer noch ungelösten Fluchtursachen und nahm die Aufrüstungsbestrebungen der Bundesregierung aufs Korn.

Beim Besuch in der Parteizentrale der LINKEN, dem Karl-Liebknecht-Haus, konnte weiter diskutiert werden. Im Gespräch mit dem Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle ging es u.a. um die wechselvolle Geschichte des Hauses, um die LINKEN Forderungen nach grundlegenden Reformen bei der Pflege und mehr direkter Demokratie, sowie um die bevorstehenden Wahlen zum Europaparlament.

Zum Programm für die ca. 50 Teilnehmer*innen gehörte außerdem eine Stadtrundfahrt durch das winterliche Berlin, der Besuch von Ausstellungen und ein Rundgang durch die Landesvertretung Sachsen-Anhalts.

"Wenn Politik nicht mitnimmt"

Wenn eine Regierung sich nicht traut, den Konzernen auf die Füße zu treten, kommt genau das dabei heraus: Ein Schulterklopfer von der hardcore-neoliberalen Bertelsmann-Stiftung, mehr nicht. Die Große Koalition hat viele kleine Baustellen notdürftig geflickt, sich aber vor der Lösung der großen Probleme gedrückt.
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Presseecho
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    "Würdiger Umgang mit Spee-Kapitän Langsdorff gefordert"

    Während Menschen wie Spee-Kapitän Langsdorff, die sich schon früh dem Irrsinn des NS-Vernichtungskrieges verweigerten und durch ihr Handeln viele Menschen retteten, bislang für die Bundeswehr als rotes Tuch gelten, werden andere, die für die mörderische Tradition der Marine stehen, immer noch geehrt. Die Traditionspflege der Bundeswehr muss dringend reformiert und endlich Antimilitaristen, Deserteure und Kriegsverräter, die sich dem NS-Vernichtungskrieg verweigerten, beispielgebend für die Bundeswehr werden.
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