Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

„Ein Mahnmal, das kaum einer will“

Die LINKE fordert im Bundestag Gedenkort für osteuropäische Opfer des Naziregimes

01.02.2019

Kurz nach der Holocaust-Gedenkstunde des Deutschen Bundestages am 31.1.2019 wurde auf Antrag der Linksfraktion über einen "Gedenkort für die Opfer des NS-Vernichtungskrieges in Osteuropa" beraten. Der entsprechende Antrag (19/4917) der LINKEN, der im Anschluss zur weiteren Beratung in den Kulturausschuss überwiesen wurde, sieht neben der Errichtung eines Gedenkortes auch dessen wissenschaftliche Begleitung durch eine fachlich qualifizierte Institution wie der „Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ oder dem „Dokumentationszentrum Topographie des Terrors“ vor.

Über die leider wenig konstruktive Debatte berichteten mehrere Medien, darunter u.a. die ‚taz‘ und ‚neues deutschland‘:

„Die vergessenen Opfer“ (taz vom 31.1.2019)

„Erinnern an unfassbare Verbrechen“ (neues deutschland vom 31.1.2019)

„Ein Mahnmal, das kaum einer will“ (taz vom 31.1.2019)


Die vollständige Plenardebatte kann auf der Seite des Deutschen Bundestages nachverfolgt werden:


„Kontroverse Debatte über Gedenkort für NS-Kriegsopfer im Osten“ (bundestag.de vom 31.1.2019)

Massiv in Bildung investieren und alle Kinder gemeinsam fördern

„Alle Kinder müssen von Anfang an top gefördert werden. Dafür brauchen wir endlich massive Investitionen in kostenlose Ganztagskitas und Schulen, aber kein rechtes Dummgeschwätz aus einer Partei, die für den elenden Zustand unseres Bildungssystems maßgeblich verantwortlich ist“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zu den Äußerungen des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Union, Carsten Linnemann, der vorschlägt, Grundschulkinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen erst später einzuschulen. Korte weiter: 
Lesenswert
  • 15.07.2019, Geschichtspolitik

    Aller NS-Opfer gedenken

    Ein aktueller Artikel von Jan Korte und Ulla Jelpke zum Thema "Gedenkort für die Opfer des NS-Vernichtungskrieges in Osteuropa".
Presseecho
  • 12.08.2019, Geschichtspolitik

    "Würdiger Umgang mit Spee-Kapitän Langsdorff gefordert"

    Während Menschen wie Spee-Kapitän Langsdorff, die sich schon früh dem Irrsinn des NS-Vernichtungskrieges verweigerten und durch ihr Handeln viele Menschen retteten, bislang für die Bundeswehr als rotes Tuch gelten, werden andere, die für die mörderische Tradition der Marine stehen, immer noch geehrt. Die Traditionspflege der Bundeswehr muss dringend reformiert und endlich Antimilitaristen, Deserteure und Kriegsverräter, die sich dem NS-Vernichtungskrieg verweigerten, beispielgebend für die Bundeswehr werden.
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