Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Lohnangleichung zwischen Ost und West bis 2025!

02.05.2019

Bald dreißig Jahre lang warten viele Menschen in Ostdeutschland darauf, dass sie endlich gleich behandelt werden, wie die im Westen. Dass sie gleiche Löhne für dieselbe Arbeit bei derselben Arbeitszeit bekommen. Und dass ihre Kinder gute Arbeit finden, ohne dafür in den Westen ziehen zu müssen.

Wir wollen, dass das Warten ein Ende hat und dass die Bundesregierung endlich ihrem Verfassungsauftrag nachkommt, gleiche Lebensverhältnisse herzustellen. Es sind Selbstverständlichkeiten, die wir fordern. Union und SPD, die seit 1990 die Kanzler stellen, haben jetzt die Chance, ihre peinliche Bilanz der letzten drei Jahrzehnte zu korrigieren und konkret zu handeln.

Anlässlich des 5. Parlamentariertages der LINKEN in Leipzig, auf dem mehr als 200 Abgeordnete der LINKEN aus Bund und Ländern, Mitglieder des europäischen Parlaments, linke StaatssekretärInnen und MinisterInnen mit bekannten Gästen aus Wissenschaft, Kunst und Politik, AutorInnen und VertreterInnen aus Vereinen und Verbänden über ihre Entwicklungserwartungen für die Region Ostdeutschland diskutieren, fordert DIE LINKE eine Lohnangleichung zwischen Ost und West bis spätestens 2025.

Die Erklärung findet man hier, die Zeitungen der RND-Mediengruppe berichteten über den Vorstoß:
"Linke will Ost-West-Lohnangleichung bis 2025" HAZ vom 2.5.2019

Solidarität junger Menschen in der Pandemie anerkennen!

"Viele junge Menschen wären in den letzten zwei Jahren gereist, hätten Freunde besucht, hätten ihren Abschluss gefeiert, wären auf Konzerten und Festivals gewesen. Sie hätten die Zeit ihres Lebens gehabt. Wir könnten dafür sorgen, dass diese Zeit nicht der Pandemie zum Opfer fällt, sondern dass sie jetzt erst kommt", habe ich in einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel geschrieben.
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    Die Union entdeckt ihr Herz für soziale Fragen erst dann, wenn es um Klimaschutz geht – das war eine richtige Feststellung von Ricarda Lang. Als Linker stört mich allerdings, dass die Grünen trotzdem eine Koalition mit der Union nach der Bundestagswahl in Erwägung ziehen. Darüber muss man streiten, aber man muss es fair tun. Wegen der unterirdischen Angriffe auf meine Kollegin habe ich mich mit ihr solidarisiert.
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