Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

LINKE fordert höheren Grundfreibetrag für Rentnerinnen und Rentner

06.06.2019

Am 1. Juli werden auf Grund der jährlichen Rentenerhöhung 48.000 Rentnerinnen und Rentner erstmals steuerpflichtig. Insgesamt fünf Millionen Ruheständler müssen dann für einen Teil ihrer Rente Einkommenssteuer zahlen.

Dazu erklärt der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte: „Die Linksfraktion im Deutschen Bundestag setzt sich für die steuerliche Entlastung von Rentnerinnen und Rentnern ein. Deshalb bringt DIE LINKE aktuell einen entsprechenden Antrag im Plenum des Deutschen Bundestages ein, der die Bundesregierung dazu auffordert, den steuerlichen Grundfreibetrag von heute 9.168 Euro sofort auf 12.600 Euro anzuheben. Damit könnten wir viele kleine Renten komplett von der Steuerpflicht befreien“, unterstreicht der anhaltische Abgeordnete.

„Außerdem soll die sogenannte nachgelagerte Rentenbesteuerung nicht schon im Jahr 2040, sondern erst 2070 abgeschlossen werden. Damit wollen wir die Doppelbesteuerung so weit wie möglich eindämmen“, fordert Korte.

Zum Hintergrund: Im Jahr 2005 wurde damit begonnen, die Rentenbesteuerung schrittweise auf die sogenannte "nachgelagerte Besteuerung" umzustellen. Wer im Jahr 2019 in Rente geht, muss nur 78 Prozent seiner Alterseinkünfte versteuern. Für den Rentenjahrgang 2040 gilt dann aber erstmals, dass die gesamten Renteneinkünfte (100 Prozent) für die Bemessung der Steuerschuld herangezogen werden.

Was aber Viele nicht wissen: Mit der zunehmenden Besteuerung der Renten wird bis 2040 auch die steuerliche Belastung der Rentenbeiträge, die man während des Arbeitslebens zahlt, schrittweise zurückgefahren. Im Steuerchinesisch ausgedrückt heißt das dann, dass man heute nur 88 Prozent seiner Rentenbeiträge von der Steuer absetzen kann und 2040 werden es dann die kompletten Beiträge sein, die man bei der Steuererklärung angeben darf. Weitere Infos zum Thema gibt es auf: www.linksfraktion.de.

Schlagwörter

Massiv in Bildung investieren und alle Kinder gemeinsam fördern

„Alle Kinder müssen von Anfang an top gefördert werden. Dafür brauchen wir endlich massive Investitionen in kostenlose Ganztagskitas und Schulen, aber kein rechtes Dummgeschwätz aus einer Partei, die für den elenden Zustand unseres Bildungssystems maßgeblich verantwortlich ist“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zu den Äußerungen des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Union, Carsten Linnemann, der vorschlägt, Grundschulkinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen erst später einzuschulen. Korte weiter: 
Lesenswert
  • 15.07.2019, Geschichtspolitik

    Aller NS-Opfer gedenken

    Ein aktueller Artikel von Jan Korte und Ulla Jelpke zum Thema "Gedenkort für die Opfer des NS-Vernichtungskrieges in Osteuropa".
Presseecho
  • 12.08.2019, Geschichtspolitik

    "Würdiger Umgang mit Spee-Kapitän Langsdorff gefordert"

    Während Menschen wie Spee-Kapitän Langsdorff, die sich schon früh dem Irrsinn des NS-Vernichtungskrieges verweigerten und durch ihr Handeln viele Menschen retteten, bislang für die Bundeswehr als rotes Tuch gelten, werden andere, die für die mörderische Tradition der Marine stehen, immer noch geehrt. Die Traditionspflege der Bundeswehr muss dringend reformiert und endlich Antimilitaristen, Deserteure und Kriegsverräter, die sich dem NS-Vernichtungskrieg verweigerten, beispielgebend für die Bundeswehr werden.
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.