Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Vor 90 Jahren wurde Anne Frank geboren

12.06.2019

Am Mittwoch wäre Anne Frank 90 Jahre alt geworden. Mit ihrem Tagebuch hat sie das Leben unter dem faschistischen Terror nachvollziehbar gemacht. Gerade für viele junge Menschen, die sich mit ihr identifizieren können, wird so das Thema Holocaust vom Abstrakten ins Konkrete geholt und damit verständlich. Das ist angesichts nur noch weniger lebender Zeitzeugen und einer zugleich erstarkenden extremen Rechten wichtiger denn je. 

Ihre Geschichte muss uns heute, in Zeiten zunehmender antisemitischer und rechter Tendenzen, eine Mahnung sein, niemals Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus jedweder Art zu akzeptieren. Und deshalb freue ich mich sehr, dass sich heute am Anne Frank Tag bundesweit 250 Schulen und 40.000 Schüler*innen für eine demokratische Gesellschaft ohne Antisemitismus und Rassismus einsetzen!

1929 als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren, mussten Anne Frank und ihre Familie 1933 vor den Nationalsozialisten nach Amsterdam flüchten. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in die Niederlande versteckte sich die Familie von 1942 bis 1944 in einem Amsterdamer Hinterhaus an der Prinsengracht 263. Dort schrieb sie ihr weltberühmtes Tagebuch. Nach dem Verrat ihres Verstecks wurden Anne Frank und ihre Familie nach Auschwitz deportiert. Weil sie drei Monate vor der Ankunft in Auschwitz 15 Jahre alt geworden war entging sie bei der Selektion dem direkten Tod in der Gaskammer. Als die Rote Armee näher rückte und die Nazis das Lager nach und nach evakuierten, wurden sie und ihre drei Jahre ältere Schwester Margot am 1. November 1944 nach Bergen-Belsen verschleppt und von ihrer Mutter getrennt. Wenige Wochen bevor am 15. April 1945 britische Truppen das KZ befreiten, starben Anne und Margot vermutlich am im Lager grassierenden Fleckfieber. Sie wurde nur 15 Jahre alt.

Was tun gegen Preissteigerungen?

Die Inflationsrate steigt weiter auf mittlerweile 4,5% – dem höchsten Stand seit 28 Jahren. Besonders Heizöl und Benzin, Gemüse, Strom und Gas sind von den Preissteigerungen zur Zeit betroffen. Das trifft Menschen mit geringem Einkommen wie immer zuerst. Doch auch diejenigen, die auf staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld oder BAFöG angewiesen sind, spüren das deutlich in ihrem Geldbeutel ...
Lesenswert
  • 25.06.2021, Blog

    Zur letzten Sitzungswoche der Wahlperiode

    Die letzte reguläre Sitzungswoche geht heute zu Ende, nur am 7. September wird der Bundestag noch einmal zu einer Debatte zusammenkommen. Wir haben die Woche genutzt, um eines der wichtigsten Themen der letzten Monate noch einmal auf die Tagesordnung zu setzen: Die Situation der Krankenhäuser im Land. Nur durch Milliardenzuschüsse der öffentlichen Hand konnten sie in der Pandemie funktionieren. Die Krise hat gezeigt, dass die Profitlogik und der Markt im Gesundheitswesen keinen Platz haben: Krankenhäuser sollen Menschen gesund machen, statt Profite abzuwerfen. Wir wollen öffentliche Krankenhäuser, die Menschen gesund machen, in denen das Personal gut verdient und die auch in ländlichen Regionen gut erreichbar sind.
Presseecho
  • 03.01.2022, Presseecho

    »Versorgungsposten der Parlamentarischen Staatssekretäre abschaffen!«

    In der Opposition dagegen, als Regierung voll dafür: Schon bevor sie wirklich angefangen haben zu regieren, zeigen FDP und Grüne, dass sie überhaupt keinen frischen Wind in die Bundesregierung bringen, sondern genauso handeln, wie etliche Regierungsparteien vor ihnen. Ein gutes Zeichen wäre gewesen, die Versorgungsposten der Parlamentarischen Staatssekretäre einfach abzuschaffen ...
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.