Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

"Spürbares Lohnplus ist das Gebot der Stunde!"

Jan Korte unterstützt Tarifforderungen für Postbeschäftigte

15.09.2020

Die aktuell laufenden Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 140.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG werden auch in Sachsen-Anhalt von Warnstreiks begleitet. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und anhaltische LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte unterstützt die Forderungen nach einem spürbaren Lohnplus und erklärt sich mit den Beschäftigten solidarisch."

"Die Tarifverhandlungen Anfang September sind ohne Ergebnis verlaufen. Für die nächste Verhandlungsrunde am 21. und 22. September erhöhen dieBeschäftigten mittels Warnstreiks zu Recht den Druck", so der anhaltische Abgeordnete.

Die DP AG konnte nach eigenen Angaben ihren Gewinn im Bereich Post und Paket im ersten Halbjahr um knapp 50 Prozent steigern. "Ordentliche Lohnerhöhungen für die Postbeschäftigten sind das Gebot der Stunde, denn sie haben für die Mehrarbeit der zurückliegenden Monate ihre Knochen hingehalten", betont Korte.

Zum Hintergrund: Die Gewerkschaft ver.di fordert für die rund 140.000 Tarifbeschäftigten eine lineare Erhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. ver.di verlangt zudem für die Auszubildenden und Dual-Studierenden eine monatliche Erhöhung um 90 Euro, darüber hinaus soll die Postzulage für die verbeamteten Postbeschäftigten fortgeschrieben werden.

In den bisherigen Gesprächen liegen die Tarifparteien noch weit auseinander. Nach Angaben der Gewerkschaft wollte die Deutsche Post ihren Beschäftigten zuletzt lediglich 1,5 Prozent mehr Geld für zwölf Monate anbieten.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 21. und 22. September statt. Die Post will dann ein konkretes Angebot vorlegen.

Bund fördert Kulturpalast mit 4,37 Millionen

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und anhaltische LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte freut sich über die heutige Entscheidung im Haushaltsausschuss des Bundestages die beantragten Fördermittel zur „Wiederaufnahme der Nutzung des Kulturpalastes Bitterfeld“ in Höhe von 4,37 Mio. Euro zu bewilligen:
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