Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Diplomatie und Verständigung statt Aufrüstung und Säbelrasseln

Pressemitteilung im Wahlkreis Anhalt

06.05.2021
Denkmal für die gefallenen Soldaten der Roten Armee im Treptower Park in Berlin

Am 8. Mai jährt sich das Ende des 2. Weltkrieges zum 76. Mal. „Auch wenn coronabedingt die Gedenkveranstaltungen im meinem Wahlkreis vielerorts kleiner als in den Vorjahren ausfallen, ist das Gedenken an Geschehenes notwendiger denn je. Der 8.Mai 1945 war der gewaltigste Befreiungsschlag des 20.Jahrhunderts, nach einem furchtbaren Weltkrieg mit Millionen Toten, nach dem Holocaust und nach der Vernichtung unzähliger Menschen in den Konzentrationslagern. Heute darf die Erinnerung an die Verbrechen der Nazis und an die Befreiung durch die Armeen der Alliierten nicht verloren gehen. Denn überall versuchen sich Nazis und andere extreme Rechte wieder breit zu machen und gehen aggressiv und gewaltsam gegen alle Menschen vor, die nicht ihrem Weltbild entsprechen“, erklärt der anhaltische LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte und mahnt:

„Als Lehre aus der Geschichte müssen wir uns für ein Europa des Friedens, der Vielfalt und der Solidarität einsetzen. Angesichts der zunehmenden Spaltung in unserer Gesellschaft dürfen wir Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, den Schutz der Menschenwürde und Frieden niemals als selbstverständlich hinnehmen. Sie müssen immer wieder verteidigt werden.“

Jeder Mensch habe das grundlegende Recht, in Würde und frei von Angst zu leben, so Korte. Deshalb muss konsequent gegen Demokratie- und Menschenfeindlichkeit vorgegangen werden. Insbesondere dort wo soziale Not und Perspektivlosigkeit herrschen, geraten auch die Menschenwürde und das friedliche Miteinander in Gefahr. Gerade die aktuelle Krise zeige, wie notwendig es sei, die sozialen Sicherungssysteme endlich wieder armutsfest zu machen.

„Statt Milliarden zusätzliche Euro im Bundeshaushalt für das NATO-Aufrüstungsziel und die Fortführung der Auslandseinsätze der Bundeswehr zu verwenden, benötigen wir die Gelder viel dringender für die Bekämpfung der verheerenden sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie“, zeigt sich Korte überzeugt.

„Wir brauchen mehr Diplomatie und internationale Verständigung statt Aufrüstung und Säbelrasseln. Die neuerlichen Spannungen zwischen den NATO-Staaten und Russland sind ein Warnzeichen an uns alle“, mahnt Bundestagsmitglied Jan Korte abschließend.

Solidarität junger Menschen in der Pandemie anerkennen!

"Viele junge Menschen wären in den letzten zwei Jahren gereist, hätten Freunde besucht, hätten ihren Abschluss gefeiert, wären auf Konzerten und Festivals gewesen. Sie hätten die Zeit ihres Lebens gehabt. Wir könnten dafür sorgen, dass diese Zeit nicht der Pandemie zum Opfer fällt, sondern dass sie jetzt erst kommt", habe ich in einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel geschrieben.
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    Die Union entdeckt ihr Herz für soziale Fragen erst dann, wenn es um Klimaschutz geht – das war eine richtige Feststellung von Ricarda Lang. Als Linker stört mich allerdings, dass die Grünen trotzdem eine Koalition mit der Union nach der Bundestagswahl in Erwägung ziehen. Darüber muss man streiten, aber man muss es fair tun. Wegen der unterirdischen Angriffe auf meine Kollegin habe ich mich mit ihr solidarisiert.
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