Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Gute Löhne für gute Arbeit

21.10.2009

Seit heute befinden sich die Gebäudereiniger im Streik um ihrer Forderung nach 8,7 Prozent mehr Lohn Nachdruck zu verleihen. »Angesichts der Löhne von derzeit 6,58 Euro in der Stunde für diesen harten Job ist die Forderung absolut nachvollziehbar. Die Arbeit der Gebäudereinigerinnen und Gebäudereiniger verdient eindeutig mehr Anerkennung«, so Jan Korte, MdB des Wahlkreises Anhalt.

In der vergangenen Woche hatte sich Jan Korte im Rahmen seines Wahlkreistages in Bitterfeld mit VertreterInnen der IG BAU zu einem Gespräch getroffen. Dabei schilderten die Gewerkschafter die prekäre Lage der Beschäftigten im Reinigungsgewerbe, die in immer weniger Zeit immer mehr Arbeit erledigen müssten.

Jan Korte: »Angesichts der Arbeitsbedingungen in der Reinigungsbranche, die als menschenunwürdig bezeichnet werden kann, sollte auch den Arbeitgebern klar sein, dass eine deutliche Lohnerhöhung nötig ist. Es kann nicht sein, dass in diesem Land Leute nicht genug zum Leben haben, obwohl sie arbeiten. Mit einer Tariferhöhung muss auch das endlich überfällige Tarifgefälle zwischen Ost und West beseitigt werden. Aufgrund der zu erwartenden Auswirkungen des Streiks auf öffentliche Einrichtungen wie Schulen oder Kindestagsstätten fordere ich die Arbeitgeberseite zu einer schnellen Korrektur ihres unzulänglichen Angebots auf. DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Gebäudereinigerinnen und Gebäudereiniger und ihrer Gewerkschaft IG BAU. Wir unterstützen ihren Kampf für deutlich höhere Löhne, die Angleichung der Löhne Ost zu West und die Einführung einer arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge«.

Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern in der Corona-Krise

Viele sind hart von Ausgangsbeschränkungen betroffen oder haben von der Corona-Krise ausgelöste wirtschaftliche Probleme. Eine von meinem niedersächsischen Bundestagskollegen Victor Perli erstellte Liste von verschiedenen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen haben wir für Sachsen-Anhalt überarbeitet. Vielleicht findet der eine und die andere hier einen Tipp zum Umgang mit der schwierigen Situation.
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  • 17.04.2020, Themen

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Presseecho
  • 23.04.2020, Presseecho

    "Opposition kritisiert Regierung scharf: 'Informationspolitik ist ein Affront'“

    Auch wenn die aktuellen Maßnahmen notwendig, und voraussichtlich auch weiter nötig sind, darf man die Diskussion darüber nicht verbieten, habe ich der Berliner Zeitung gesagt. Gerade die harten aktuellen Kontaktbeschränkungen und Grundrechtseingriffe dürfen niemals Normalität sein, sondern müssen immer wieder diskutiert und begründet werden.
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