Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Landkreis streicht Unterstützung für Jugendfeuerwehren

28.03.2014
Jan Korte

Gestern habe ich mich mit der Jugendfeuerwehrwartin von Bitterfeld-Wolfen, Claudia Elze, getroffen. Die Wehren machen sich derzeit Gedanken darüber, wie sie ihre Jugendarbeit in Zukunft noch stattfinden lassen können, da die wichtigste finanzielle Stütze weggebrochen ist: Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat 39.000 Euro an Förderung von Freizeitmaßnahmen im Bereich der Jugendfeuerwehren ersatzlos gestrichen.

Bisher konnten mit diesem Geld u. a. Ferienlagerfahrten für bis zu 60 Jugendliche im Alter von 7 bis 19 Jahren organisiert werden. Diese Fahrten können nun nicht mehr stattfinden. Geld für Jugendarbeit ist eine Investition in die Zukunft. Ich halte die Entscheidung hier zu kürzen für falsch und meine, dass sie rückgängig gemacht werden sollte.

Bitterfelderin verbringt Highschooljahr in den USA – Gastfamilien für amerikanische Stipendiat/innen gesucht

Wie der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte mitteilt, unterstützen der Deutsche Bundestag und der amerikanische Kongress auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schüler aus beiden Nationen, um jungen Menschen die Verwirklichung eines Traumes zu ermöglichen. Unter ihnen ist auch die Stipendiatin Sophia Jäger aus Bitterfeld-Wolfen, die im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms ein Highschool-Jahr 2019/2020 in den USA verbringen wird. Im Gegenzug werden 50 amerikanische Stipendiat/innen des PPP in Deutschland erwartet. Ab Ende August 2019 sind amerikanische High School Schülerinnen und Schüler für ein Schuljahr im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms überall in Deutschland zu Gast.
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    Aller NS-Opfer gedenken

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  • 16.07.2019, Presseecho

    Bildungsarbeit ohne Sicherheit

    Die Antwort der Bundesregierung auf meine Kleine Anfrage ergibt, dass die Bundesprogramme nur Modellprojekte fördern und keine Strukturförderung vornehmen. Genau da liegt seit vielen Jahren das Problem. Seit fast 20 Jahren wird die Arbeit gegen rechts vom zuständigen Ministerium als modellhaft und nicht als Regelstruktur angesehen. Ganz so, als ob die Gefahr durch die extremen Rechte nur zeitweilig und nicht dauerhaft wäre. Deshalb sind zahlreiche wichtige Projekte immer wieder aufs Neue in ihrem Bestand gefährdet und nie dauerhaft gesichert. Das muss sich endlich ändern.
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