Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Landkreis streicht Unterstützung für Jugendfeuerwehren

28.03.2014
Jan Korte

Gestern habe ich mich mit der Jugendfeuerwehrwartin von Bitterfeld-Wolfen, Claudia Elze, getroffen. Die Wehren machen sich derzeit Gedanken darüber, wie sie ihre Jugendarbeit in Zukunft noch stattfinden lassen können, da die wichtigste finanzielle Stütze weggebrochen ist: Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat 39.000 Euro an Förderung von Freizeitmaßnahmen im Bereich der Jugendfeuerwehren ersatzlos gestrichen.

Bisher konnten mit diesem Geld u. a. Ferienlagerfahrten für bis zu 60 Jugendliche im Alter von 7 bis 19 Jahren organisiert werden. Diese Fahrten können nun nicht mehr stattfinden. Geld für Jugendarbeit ist eine Investition in die Zukunft. Ich halte die Entscheidung hier zu kürzen für falsch und meine, dass sie rückgängig gemacht werden sollte.

Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern in der Corona-Krise

Viele sind hart von Ausgangsbeschränkungen betroffen oder haben von der Corona-Krise ausgelöste wirtschaftliche Probleme. Eine von meinem niedersächsischen Bundestagskollegen Victor Perli erstellte Liste von verschiedenen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen haben wir für Sachsen-Anhalt überarbeitet. Vielleicht findet der eine und die andere hier einen Tipp zum Umgang mit der schwierigen Situation.
Lesenswert
  • 17.04.2020, Themen

    Das Dogma der Privatisierungen ist vorbei

    Diese Krise wird irgendwann vorbeigehen, und man muss jetzt damit beginnen, sich einen Kopf darüber zu machen, wie wir am Beispiel des Gesundheitssystems eine neue Ära der Entprivatisierung einleiten können. Das Dogma der Privatisierung – ich denke, das haben jetzt alle begriffen – dieser Dreck ist vorbei. Wie können wir dann zum Beispiel den gesamten Gesundheitssektor wieder vollständig in staatliche Hand überführen? Ich finde, das ist die große Chance. Mein Interview in der ersten deutschsprachigen Jacobin Magazin-Ausgabe gibt es hier:
Presseecho
  • 23.04.2020, Presseecho

    "Opposition kritisiert Regierung scharf: 'Informationspolitik ist ein Affront'“

    Auch wenn die aktuellen Maßnahmen notwendig, und voraussichtlich auch weiter nötig sind, darf man die Diskussion darüber nicht verbieten, habe ich der Berliner Zeitung gesagt. Gerade die harten aktuellen Kontaktbeschränkungen und Grundrechtseingriffe dürfen niemals Normalität sein, sondern müssen immer wieder diskutiert und begründet werden.
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