Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Kanzlerkandidatur der Union unerheblich für Politikwechsel

16.11.2016

Vielleicht redet in der CDU tatsächlich niemand über die Kanzlerkandidatur, was eher unwahrscheinlich ist, oder Röttgen ist einfach ein Wichtigtuer. An der falschen Politik wird sich nichts dadurch ändern, wer für die Union ins Rennen geht. Egal wie lange Kanzlerin Merkel und schwarz-schwarz jetzt noch herumeiern mögen: Klar ist jetzt schon, dass es einen Politikwechsel ohnehin nur gegen die CDU und CSU geben wird, und niemals mit ihr“, erklärt Jan Korte, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. Korte weiter:

„Die verbreitete Kinderarmut und Perspektivenlosigkeit, die zunehmende Ungleichheit, die Spaltung der Gesellschaft und das Abhängen ganzer Regionen von Infrastruktur und wirtschaftlicher Entwicklung sind das Ergebnis von elf Jahren unionsgeführter Bundesregierungen. Wie treu CDU und CSU zu den reichen Eliten stehen, zeigt, dass sie sich sogar lieber mit der Autofahrerlobby anlegen, als eine Steuer auf große Vermögen und Erbschaften einzuführen. DIE LINKE ist deshalb die einzige Partei im Bundestag, die weder Angela Merkel, noch Ursula von der Leyen oder sonst jemanden aus der CDU/CSU zur Kanzlerin wählen wird.“

Massiv in Bildung investieren und alle Kinder gemeinsam fördern

„Alle Kinder müssen von Anfang an top gefördert werden. Dafür brauchen wir endlich massive Investitionen in kostenlose Ganztagskitas und Schulen, aber kein rechtes Dummgeschwätz aus einer Partei, die für den elenden Zustand unseres Bildungssystems maßgeblich verantwortlich ist“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zu den Äußerungen des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Union, Carsten Linnemann, der vorschlägt, Grundschulkinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen erst später einzuschulen. Korte weiter: 
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