Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Grüne Woche des Einknickens

07.11.2017

„Normalerweise kippen die Grünen erst in den Koalitionsverhandlungen um; neu ist, dass sie ihre Überzeugungen schon vorher aufgeben. Am Anfang der von Özdemir angekündigten Woche der Wahrheit sind wir gespannt, was die Grünen bei den Sondierungen noch alles über Bord werfen, um im Boot bleiben zu dürfen“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zur Fortsetzung der Sondierungsgespräche zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen, in denen die Grünen unter anderem ihr bisher verteidigtes Ziel, ab dem Jahr 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr zuzulassen, aufgegeben haben. Korte weiter:

„Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir wussten schon vor der Bundestagswahl, dass Union und FDP alle paar Monate fünf- bis sechsstellige Beträge aus der Automobilindustrie überwiesen bekommen, trotzdem haben sie ein schwarz-grünes Bündnis angestrebt. Alle Warnungen vor einer Jamaika-Koalition bestätigen sich gerade. Bereits heute, noch vor der Grünen Woche des Einknickens, ist abzusehen, dass die Bundesrepublik auch mit einer Regierungsbeteiligung der Grünen weit weg von einer politischen, sozialen und ökologischen Wende sein wird.“

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Massiv in Bildung investieren und alle Kinder gemeinsam fördern

„Alle Kinder müssen von Anfang an top gefördert werden. Dafür brauchen wir endlich massive Investitionen in kostenlose Ganztagskitas und Schulen, aber kein rechtes Dummgeschwätz aus einer Partei, die für den elenden Zustand unseres Bildungssystems maßgeblich verantwortlich ist“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zu den Äußerungen des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Union, Carsten Linnemann, der vorschlägt, Grundschulkinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen erst später einzuschulen. Korte weiter: 
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