Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Gedenken an die Mitglieder der "Roten Kapelle"

22.12.2017
Jan Korte

Heute vor 75 Jahren wurden die ersten 11 Mitglieder der Roten Kapelle (Rudolf von Scheliha, Harro Schulze-Boysen, Arvid Harnack, Kurt Schumacher, John Graudenz, Horst Heilmann, Hans Coppi, Kurt Schulze, Ilse Stöbe, Libertas Schulze-Boysen und Elisabeth Schumacher), in der Haftanstalt Berlin-Plötzensee durch Erhängen hingerichtet. Insgesamt fielen 65 Mitglieder dieser großen antifaschistischen Widerstandsgruppe NS-Henkern zum Opfer.

Nachdem es der Gestapo gelungen war Funksprüche der Gruppe zu entschlüsseln und bis zum 12. September 1942 über 120 Angehörige der Berliner Gruppen festzunehmen, wurden 79 Mitglieder der Widerstandsgruppe als Landesverräter und Kriegsverbrecher angeklagt. Am 15. Dezember 1942, dem Eröffnungstag des ersten Prozesses gegen 13 führende Mitglieder, wurde auf Weisung Hitlers eine Eisenschiene mit Fleischerhaken im Hinrichtungsraum angebracht. Bis dahin wurden Todesurteile von NS-Militärgerichten durch Erschießung und die von Zivilgerichten durch Enthauptung mit dem Fallbeil vollstreckt; nun wurde das nichtöffentliche Hängen als besonders entehrend eingeführt.

Erst am 8. September 2009 hob der Deutsche Bundestag die wegen „Kriegsverrats“ gefällten Urteile der NS-Justiz auf und rehabilitierte damit auch die Mitglieder der Roten Kapelle.
Ehre ihrem Andenken!

400 Kommunen beantragen Bundeshilfe für Schwimmbäder - nur 67 bekommen sie

Jahr für Jahr werden Schwimmbäder geschlossen – alleine in Sachsen-Anhalt waren es seit 2000 fünf Hallen- und 31 Freibäder, die geschlossen wurden, wie eine Anfrage der LINKEN Sachsen-Anhalt ergeben hat. Bereits vor zwei Jahren hatte die Linksfraktion im Bundestag eine aktuelle Stunde zu Schwimmbadschließungen beantragt um die Lage zu diskutieren, (Video der Rede von Jan Korte) und  im Innenministerium wurde eine dritte Runde des Sportstättenförderprogramms mit 100 Millionen Euro aufgelegt, auch um Schwimmbadsanierungen zu unterstützen. Jan Korte hat nun nach einer Bilanz der Förderrunde 2018 gefragt.
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