Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Wahlkreisabgeordneter stimmt gegen Finanzhilfen und für Frauenquote

18.04.2013

Im Deutschen Bundestag wurde am Donnerstag u.a. über die Finanzhilfen für Zypern und über eine Frauenquote in Aufsichtsräten abgestimmt. Jan Korte (DIE LINKE), Abgeordneter für den Wahlkreis Anhalt, stimmte dabei gegen das Rettungspaket und für die Frauenquote.

»Solange die Ursachen nicht beseitigt sind, stimme ich dem nicht zu. Die Zockerei der Banken muss gestoppt werden.», so Korte zu den geplanten Finanzhilfen.

Das Paket für Zypern sieht Hilfszahlungen aus dem Euro-Rettungsfonds ESM sowie vom Internationalen Währungsfonds (IWF) im Umfang von 10 Mrd. Euro vor, über die in allen EU-Ländern abgestimmt werden muss. 13 Mrd. Euro muss der Inselstaat außerdem selbst aufbringen.

Auch über die Abstimmung über die Frauenquote äußerte sich der Abgeordnete: »Hier geht es darum, einen Fuß in die Tür zu mehr Geschlechtergerechtigkeit zu bekommen. Die Frauenquote in Führungspositionen ist dabei ein kleiner Schritt auf dem Weg zu mehr Gleichstellung.»

Bei der Frauenquote ging es um eine stufenweise Einführung in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen, beginnend mit 20 Prozent ab 2018.

Lesenswert
  • 06.09.2019, Publikationen

    Strategie und Diskussionspapiere zur LINKEN

    Wie soll die Partei DIE LINKE auf den Rechtsruck reagieren, welche Klientel soll sie auf welche Art und Weise ansprechen und um welche Wählerinnen und Wähler soll sie kämpfen? Mit diesen Fragen habe ich mich in verschiedenen Diskussionspapieren auseinandergesetzt - hier eine Zusammenstellung:
Presseecho
  • 08.11.2019, Presseecho

    "Altmaiers Reformvorstoß stößt auf Kritik und Zustimmung"

    Es ist positiv, dass zur Parlamentsreform auch in der Union Bewegung in die Sache kommt. Wenn allerdings nicht einmal die Ausschüsse des Bundestags regulär öffentlich tagen, kann man mit Tools zur Bürgerbeteiligung nicht viel erreichen. Da müssen grundsätzlichere Reformen her: Mehr Öffentlichkeit im Parlamentsalltag und mehr Transparenz im Gesetzgebungsprozess, bei Nebentätigkeiten und beim Lobbyeinfluss. Wenn die Union hier gesprächsbereit ist, wäre das ein deutlicher Fortschritt.
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.