Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

"Schunkeln über Gräbern"

11.03.2016
Podium (v.l.n.r.): Margarita Romero, Jan Korte, Petra Schlagenhauf und Winfried Hempel.

Am 25. Februar 2016 veranstaltete die Fraktion DIE LINKE unter Leitung von Jan Korte das hochkarätig besetzte öffentliche Fachgespräch ‚Aufarbeitung der Verbrechen in der Colonia Dignidad‘ im Bundestag. Das Fachgespräch, an dem u.a. eine Delegation des chilenischen Opfer und Menschenrechtsverbandes Asociacion por la Memoria y los Derechos Humanos Colonia Dignidad (AMCD) teilnahmen, beleuchtete zahlreiche Aspekte dieses dunklen Kapitels deutscher Außenpolitik.

Gruppenbild mit Jan Korte und der Delegation des AMCD.

Und die eindrucksvollen Statements und Beiträge der Teilnehmer*innen des Fachgesprächs verdeutlichten einmal mehr, dass die Bundesrepublik Deutschland eine entscheidende Mitverantwortung für die Verbrechen der Colonia Dignidad trägt. Jahrzehntelang haben deutsche Behörden von den Verbrechen gewusst, über die Botschaft in Chile, von den Angehörigen in Deutschland, aus den Verfahren gegen Paul Schäfer. Aber statt die Strafverfolgung voranzutreiben und die Opfer zu schützen, wurden Verfahren verschleppt und teilweise sogar gute Beziehungen zur Führungsriege der Sekte gepflegt. Durch ein energisches Eingreifen bundesdeutscher Behörden hätten viele Verbrechen und viel Leid verhindert werden können. Diese Mitverantwortung hat bisher keine Bundesregierung aufgearbeitet und anerkannt.

Über das Fachgespräch und den Besuch der Delegation im Bundestag berichtete die 'Deutsche Welle' kürzlich in einem sehr guten Beitrag:

"Schunkeln über Gräbern", Deutsche Welle vom 26.02.2016

Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern in der Corona-Krise

Viele sind hart von Ausgangsbeschränkungen betroffen oder haben von der Corona-Krise ausgelöste wirtschaftliche Probleme. Eine von meinem niedersächsischen Bundestagskollegen Victor Perli erstellte Liste von verschiedenen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen haben wir für Sachsen-Anhalt überarbeitet. Vielleicht findet der eine und die andere hier einen Tipp zum Umgang mit der schwierigen Situation.
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    "Opposition kritisiert Regierung scharf: 'Informationspolitik ist ein Affront'“

    Auch wenn die aktuellen Maßnahmen notwendig, und voraussichtlich auch weiter nötig sind, darf man die Diskussion darüber nicht verbieten, habe ich der Berliner Zeitung gesagt. Gerade die harten aktuellen Kontaktbeschränkungen und Grundrechtseingriffe dürfen niemals Normalität sein, sondern müssen immer wieder diskutiert und begründet werden.
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