Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

"Die europäische Idee ist eine linke Idee"

27.04.2017

"Es hat in der Vergangenheit immer Situationen gegeben, in denen es um das Europäische Integrationsprojekt nicht besonders gut stand. Jedoch stand es nie in Frage. Heute ist die Europäische Union mit einer Existenzkrise konfrontiert, die sich aus mehreren Quellen speist", schreiben Gregor Gysi und Jan Korte in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau.

"Diese Entwicklung erfüllt uns, die wir aus verschiedenen Generationen stammen und auf unterschiedliche Weise erlebt haben, wie Europa von einem Kontinent, von dem die beiden verheerendsten Kriege unter deutscher Verantwortung die Welt erschütterten, zu einem Kontinent geworden ist, in dem offene Grenzen, friedliches Miteinander und demokratische Grundrechte das Leben bestimmten, mit großer Sorge. Gerade weil die heutige EU ein Bündel von Krisen und Defiziten ist, muss die Linke entschieden dafür eintreten, dass Erwartungen und Vorstellungen von einem besseren Europa keine Fiktion, sondern es wert sind, dass immer mehr Menschen dafür kämpfen – trotz aller Enttäuschungen. Tut sie das nicht, dann sind die Alternativen eine rein marktliberale EU, die die einzelnen Länder dem Marktdiktat unterwirft, oder ein immer hemmungsloserer Nationalismus."

Weiterlesen auf FR.de: "Vieles verändern, damit alles so bleibt" vom 26.4.2017

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Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern in der Corona-Krise

Viele sind hart von Ausgangsbeschränkungen betroffen oder haben von der Corona-Krise ausgelöste wirtschaftliche Probleme. Eine von meinem niedersächsischen Bundestagskollegen Victor Perli erstellte Liste von verschiedenen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen haben wir für Sachsen-Anhalt überarbeitet. Vielleicht findet der eine und die andere hier einen Tipp zum Umgang mit der schwierigen Situation.
Lesenswert
  • 17.04.2020, Themen

    Das Dogma der Privatisierungen ist vorbei

    Diese Krise wird irgendwann vorbeigehen, und man muss jetzt damit beginnen, sich einen Kopf darüber zu machen, wie wir am Beispiel des Gesundheitssystems eine neue Ära der Entprivatisierung einleiten können. Das Dogma der Privatisierung – ich denke, das haben jetzt alle begriffen – dieser Dreck ist vorbei. Wie können wir dann zum Beispiel den gesamten Gesundheitssektor wieder vollständig in staatliche Hand überführen? Ich finde, das ist die große Chance. Mein Interview in der ersten deutschsprachigen Jacobin Magazin-Ausgabe gibt es hier:
Presseecho
  • 23.04.2020, Presseecho

    "Opposition kritisiert Regierung scharf: 'Informationspolitik ist ein Affront'“

    Auch wenn die aktuellen Maßnahmen notwendig, und voraussichtlich auch weiter nötig sind, darf man die Diskussion darüber nicht verbieten, habe ich der Berliner Zeitung gesagt. Gerade die harten aktuellen Kontaktbeschränkungen und Grundrechtseingriffe dürfen niemals Normalität sein, sondern müssen immer wieder diskutiert und begründet werden.
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