Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Korte unterstützt Initiative für Rettung des Kulturpalastes

22.01.2019

Berlin/Anhalt-Bitterfeld. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und anhaltische LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte hat Oberbürgermeister Armin Schenk (CDU) in einem Schreiben seine volle Unterstützung beim Förderantrag zur „Wiederaufnahme der Nutzung des Kulturpalastes Bitterfeld“ zugesagt. Korte hat deshalb bereits die Haushälter seiner Fraktion informiert und sie gebeten sich im Haushaltsausschuss des Bundestages mit Nachdruck für einen positiven Bescheid des Förderantrags einzusetzen.

„Die Geschichte Bitterfelds ist untrennbar mit den Kulturpalast verbunden. Es wäre eine Katastrophe, wenn die Stadt ihr kulturhistorisches Wahrzeichen verlieren sollte. Gerade in diesen Zeiten, wo viele Menschen zu Recht fehlenden Respekt vor ihrer Lebensleistung beklagen, ist es wichtig Symbole wie den Kulturpalast zu erhalten. Der Antrag der Stadt eröffnet nun endlich eine neue Perspektive für das vom Abriss bedrohte Haus und wird deshalb von mir und meiner Fraktion unterstützt", so Korte. Er kündigte außerdem an, umgehend mit Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), in Kontakt treten zu wollen, um auch im Bundeskanzleramt weitere Fördermöglichkeiten des denkmalgeschützten Hauses auszuloten.

„DIE LINKE wird alles daran setzen, damit dieser geschichtsträchtige Ort künftig wieder das kulturelle und soziale Leben der Bürgerinnen und Bürger in Bitterfeld und der ganzen Region bereichert", erklärt der Abgeordnete abschließend.

Der damalige „Kulturpalast Wilhelm Pieck“ wurde am 13. Oktober 1954 eingeweiht und gehörte mit seinem Saal für 1000 Besucher zu den größten Bühnen der DDR. Dort wurde am 24. April 1959 auf der Autorenkonferenz des Mitteldeutschen Verlages der „Bitterfelder Weg“ beschlossen.

Bitterfelderin verbringt Highschooljahr in den USA – Gastfamilien für amerikanische Stipendiat/innen gesucht

Wie der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte mitteilt, unterstützen der Deutsche Bundestag und der amerikanische Kongress auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schüler aus beiden Nationen, um jungen Menschen die Verwirklichung eines Traumes zu ermöglichen. Unter ihnen ist auch die Stipendiatin Sophia Jäger aus Bitterfeld-Wolfen, die im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms ein Highschool-Jahr 2019/2020 in den USA verbringen wird. Im Gegenzug werden 50 amerikanische Stipendiat/innen des PPP in Deutschland erwartet. Ab Ende August 2019 sind amerikanische High School Schülerinnen und Schüler für ein Schuljahr im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms überall in Deutschland zu Gast.
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