Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

"Endlich ein Gedenkort für Opfer des Nazi-Vernichtungskriegs?"

Zwei Historiker und ein SPD-Politiker erinnern die Große Koalition an ein Versprechen und schlagen zentrale Erinnerungsstätte vor

09.05.2019

In neues deutschland ist ein lesenswerter Beitrag von Jana Frielinghaus erschienen, der sich mit dem kürzlich erschienenen Positionspapier „Eckpunkte für die Erinnerung an die Opfer des deutschen Vernichtungskriegs 1939-1945“ von Markus Meckel, Martin Aust und Peter Jahn beschäftigt.

Jan Korte begrüßt den Vorstoß und hofft, dass er zu einer breiteren Debatte in der Gesellschaft beiträgt. "Denn diese wird letztlich entscheidend sein, dass auch innerhalb der Koalition bald etwas Bewegung aufkommt. Die SPD sollte jedenfalls ein größeres Interesse daran haben, dass die Vereinbarung im Koalitionsvertrag, das Gedenken an die Opfer des deutschen Vernichtungskriegs im Dialog mit Partnern im östlichen Europa zu stärken, endlich umgesetzt wird. Wir haben dazu mit unserem Antrag "Gedenkort für die Opfer des NS-Vernichtungskrieges in Osteuropa" (19/4917) einen - wie ich finde - guten Vorschlag gemacht. Wir sind aber selbstverständlich offen für Gespräche und andere Vorschläge, die dazu führen, dass der NS-Vernichtungskrieg aus dem Erinnerungsschatten geholt und seinen Millionen Opfern in Osteuropa endlich würdig gedacht wird."

Das Eckpunktepapier findet man hier:

"Eckpunkte für die Erinnerung an die Opfer des deutschenVernichtungskriegs 1939 – 1945"

Den Beitrag in 'neues deutschland' hier:

"Endlich ein Gedenkort für Opfer des Nazi-Vernichtungskriegs?" (neues deutschland vom 8.5.2019)

»Dieser Krieg ist eine Zäsur, auch für uns als Linke.«

Der von Präsident Putin befohlene russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist ein verbrecherischer Akt. Nichts rechtfertigt diesen Völkerrechtsbruch. Wir verurteilen das Handeln der russischen Regierung ohne wenn und aber aufs Schärfste. Dieser Krieg ist eine Zäsur, auch für uns als Linke…
Lesenswert
  • 25.06.2021, Blog

    Zur letzten Sitzungswoche der Wahlperiode

    Die letzte reguläre Sitzungswoche geht heute zu Ende, nur am 7. September wird der Bundestag noch einmal zu einer Debatte zusammenkommen. Wir haben die Woche genutzt, um eines der wichtigsten Themen der letzten Monate noch einmal auf die Tagesordnung zu setzen: Die Situation der Krankenhäuser im Land. Nur durch Milliardenzuschüsse der öffentlichen Hand konnten sie in der Pandemie funktionieren. Die Krise hat gezeigt, dass die Profitlogik und der Markt im Gesundheitswesen keinen Platz haben: Krankenhäuser sollen Menschen gesund machen, statt Profite abzuwerfen. Wir wollen öffentliche Krankenhäuser, die Menschen gesund machen, in denen das Personal gut verdient und die auch in ländlichen Regionen gut erreichbar sind.
Presseecho
  • 03.01.2022, Presseecho

    »Versorgungsposten der Parlamentarischen Staatssekretäre abschaffen!«

    In der Opposition dagegen, als Regierung voll dafür: Schon bevor sie wirklich angefangen haben zu regieren, zeigen FDP und Grüne, dass sie überhaupt keinen frischen Wind in die Bundesregierung bringen, sondern genauso handeln, wie etliche Regierungsparteien vor ihnen. Ein gutes Zeichen wäre gewesen, die Versorgungsposten der Parlamentarischen Staatssekretäre einfach abzuschaffen ...
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.