Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Schlagwort: NS-Opfer

  • „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ als Opfer des Nationalsozialismus anerkennen

    13.06.2019
    Heute vor 81 Jahren begann die zweite Verhaftungswelle der Aktion „Arbeitsscheu Reich“ in deren Verlauf von den Nazis mehr als 9000 Männer in Konzentrationslager verschleppt wurden, unter ihnen eine Gruppe von rund 2300 Juden. Zwischen 1933 und 1945 wurden mehrere zehntausend Menschen, die von der Kriminalpolizei, der Gestapo, Wohlfahrtsbehörden oder Gerichten zu „Asozialen“ und /oder „Berufsverbrechern“ erklärt worden waren, in Konzentrationslager verschleppt. Bis heute hat keiner davon den Status als NS-Verfolgter im juristischen Sinne erhalten. Es wird Zeit dies zu ändern.
  • "Endlich ein Gedenkort für Opfer des Nazi-Vernichtungskriegs?"

    09.05.2019
    In neues deutschland ist ein lesenswerter Beitrag von Jana Frielinghaus erschienen, der sich mit dem kürzlich erschienenen Positionspapier „Eckpunkte für die Erinnerung an die Opfer des deutschen Vernichtungskriegs 1939-1945“ von Markus Meckel, Martin Aust und Peter Jahn beschäftigt. Jan Korte begrüßt den Vorstoß und hofft, dass er zu einer breiteren Debatte in der Gesellschaft beiträgt ...
  • Cпасибо! Thank you! Merci! Danke!

    08.05.2019
    Heute feiern wir das Ende des 2. Weltkrieges und damit der NS-Herrschaft. Auch 74 Jahre nach Ende dieses verbrecherischen Systems, dessen Weltherrschaftspläne, Herrschaftspraxis und Rassenwahn die menschliche Zivilisation generell in Frage gestellt hatten und die Millionen Menschen das Leben gekostet hat, ist das Gedenken an die Opfer wichtig. Vor allem, weil im offiziellen Gedenken der Bundesrepublik viele Opfergruppen Jahrzehnte lang übergangen, ausgeblendet und schlicht vergessen wurden und immer noch werden.
  • Befreiung von Buchenwald

    11.04.2019
    Vor 74 Jahren wurde das Konzentrationslager Buchenwald befreit. Um 15.15 Uhr übernahmen am 11. April 1945 die Häftlinge der internationalen Widerstandsbewegung die Kontrolle über das Torgebäude. Sie entwaffneten verbliebene Angehörige des SS-Wachpersonals und öffneten das Lagertor. Als die auf Weimar vorrückende 3. US-Armee das Konzentrationslager erreichte, war es schon befreit. Die Soldaten fanden dort 21.000 Überlebende vor, darunter mehrere hundert Kinder und Jugendliche.
  • LINKE fordert deutliche Anhebung der Leistungen für NS-Opfer

    08.02.2019
    Dass die Bundesregierung die beschämende und diskriminierende Kürzung der Härteleistung für NS-Opfer bei einem Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim Ende Januar 2019 beendet hat, ist ein richtiger Schritt und ein wichtiger Erfolg des in- und außerparlamentarischen Protests. Es ist aber nicht nachvollziehbar, warum die Koalition sich so vehement gegen eine sofortige Anhebung der Leistungen für alle NS-Opfer auf die Höhe der BEG-Mindestrente von derzeit 541 Euro sträubt.
  • "Bundesregierung lenkt im Streit um NS-Opferrenten ein"

    01.02.2019
    Über den Erfolg der Proteste der Bundesvereinigung der Opfer der NS-Militärjustiz und der LINKEN, die zur Beendigung der diskriminierenden und beschämenden Kürzungen der NS-Opferrenten geführt haben, berichteten zahlreiche Medien.

Themen von A – Z

SWIFT, Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung, Staatstrojaner. Diese und viele andere Themen beschäftigen Jan Korte. Hier haben wir zu verschiedenen Themen umfangreiche Zusammenfassungen für Sie zusammengestellt.

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  • 06.09.2019, Publikationen

    Strategie und Diskussionspapiere zur LINKEN

    Wie soll die Partei DIE LINKE auf den Rechtsruck reagieren, welche Klientel soll sie auf welche Art und Weise ansprechen und um welche Wählerinnen und Wähler soll sie kämpfen? Mit diesen Fragen habe ich mich in verschiedenen Diskussionspapieren auseinandergesetzt - hier eine Zusammenstellung:
Presseecho
  • 27.09.2019, Presseecho

    Leiter der Kohlekommission wechselt in Kohlekonzern

    Noch im Januar hat der ehemalige sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) im Auftrag der Bundesregierung die Kohlekommission geleitet, jetzt wechselt er zu einem Konzern, der von Tillichs Handeln und seinen Entscheidungen vor wenigen Monaten noch unmittelbar betroffen war.
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