Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Plant Ministerium Kürzungen? Jan Korte fordert Aufklärung über Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser im Wahlkreis Anhalt

17.02.2021

Anhalt-Bitterfeld/Salzlandkreis. Das Bundesfamilienministerium unter Ministerin Franziska Giffey plant ab dem Jahr 2022 die Kürzung der jährlichen Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Darüber hat das „Bundesnetzwerk Mehrgenerationenhäuser“ den anhaltischen Bundestagsabgeordneten Jan Korte (LINKE) informiert. Dieser fordert in einem Schreiben an Ministerin Giffey nun Aufklärung über die Pläne der CDU/CSU/SPD-Bundesregierung.

„Noch im Sommer 2020 wurde den Mehrgenerationenhäusern finanzielle Planungssicherheit versprochen und mit Beginn der Förderperiode ab dem 1. Januar 2021 eine Erhöhung der jährlichen Förderung um 10.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ zugesichert. Mit Blick auf die Mehrgenerationenhäuser in Bernburg, Bitterfeld-Wolfen und Görzig (Südliches Anhalt), die mir regelmäßig von den Herausforderungen ihrer Arbeit berichten, habe ich die geplante Erhöhung natürlich sehr begrüßt“, führt Korte weiter aus.

Mittlerweile wurde Korte durch das Bundesnetzwerk darüber informiert, dass die aktuelle Fördersumme für die Häuser bereits im nächsten Jahr wieder deutlich abgesenkt werden solle, was die Träger natürlich stark beunruhigt, klagt der Linkspolitiker. Von der Ministerin fordert der Linkspolitiker in einem Brief und in einer Kleinen Anfrage im Bundestag nun Aufklärung über die Pläne des Ministeriums für die Zeit ab 2022 und macht sich zugleich für eine Verstetigung der aktuellen Förderung stark.

„Gerade mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Herausforderungen, denen sich die Häuser auch in Bernburg, Bitterfeld-Wolfen und Görzig beim Neustart nach der Pandemie stellen müssen, sehe ich keinen Spielraum für Kürzungen“, betont der LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte abschließend.

Was tun gegen Preissteigerungen?

Die Inflationsrate steigt weiter auf mittlerweile 4,5% – dem höchsten Stand seit 28 Jahren. Besonders Heizöl und Benzin, Gemüse, Strom und Gas sind von den Preissteigerungen zur Zeit betroffen. Das trifft Menschen mit geringem Einkommen wie immer zuerst. Doch auch diejenigen, die auf staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld oder BAFöG angewiesen sind, spüren das deutlich in ihrem Geldbeutel ...
Lesenswert
  • 25.06.2021, Blog

    Zur letzten Sitzungswoche der Wahlperiode

    Die letzte reguläre Sitzungswoche geht heute zu Ende, nur am 7. September wird der Bundestag noch einmal zu einer Debatte zusammenkommen. Wir haben die Woche genutzt, um eines der wichtigsten Themen der letzten Monate noch einmal auf die Tagesordnung zu setzen: Die Situation der Krankenhäuser im Land. Nur durch Milliardenzuschüsse der öffentlichen Hand konnten sie in der Pandemie funktionieren. Die Krise hat gezeigt, dass die Profitlogik und der Markt im Gesundheitswesen keinen Platz haben: Krankenhäuser sollen Menschen gesund machen, statt Profite abzuwerfen. Wir wollen öffentliche Krankenhäuser, die Menschen gesund machen, in denen das Personal gut verdient und die auch in ländlichen Regionen gut erreichbar sind.
Presseecho
  • 20.08.2021, Wahlkreis

    Kleine Anfrage: Zahl der Kleingärten nimmt ab

    Wie auch die Eckkneipe sind Kleingärten ein Ort des gesellschaftlichen Miteinanders, der Begegnung und auch des Streits. Und das ist wichtig, denn an solchen Orten gibt es dann auch ein Korrektiv, die Leute, die dir sagen, wenn du zu weit gegangen bist. Ich habe deshalb eine Kleine Anfrage an das Bundesinnenministerium gestellt, in der ich mich nach der Situation der Kleingärten in Deutschland erkundige ...
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.