Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

LINKE stimmt als einzige Fraktion gegen unverantwortliche Griechenlandpolitik

30.11.2012

Jan Korte kommentierte die heutige Abstimmung folgendermaßen: "Es ist schon bitter zu sehen, dass alle anderen Fraktionen offenbar völlig erkenntnisresistent sind. Obwohl der unsoziale Schuldenkurs gescheitert ist und Griechenland immer tiefer im Schuldensumpf versinkt, wird immer so weiter gemacht. Verantwortungslosigkeit pur. Ein Trauerspiel ist hier vor Allem das Abstimmungsverhalten von SPD und Grünen. Immerhin haben aber neben der LINKEN mit Waltraud Wolff (SPD) und Jens Ackermann (FDP) zwei Abgeordnete aus Sachsen-Anhalt Vernunft bewiesen und mit 'Nein' gestimmt."

Binnen zwei Jahren wurden mit diesem weiteren "Hilfspaket" fast 200 Milliarden Euro zur Rettung von Banken und Spekulanten vom Bundestag bewilligt. Gleichzeitig wurde Griechenland das brutalste Kürzungsprogramm zulasten von Arbeitnehmern, Familien, Kindern, Arbeitslosen und Rentnern diktiert, das je in einem Euro-Land durchgesetzt wurde. Im Ergebnis sind die griechischen Schulden heute um 60 Milliarden Euro höher als vor dem ersten Hilfspaket. Nur Blinde können den totalen Bankrott der neoliberalen Politik von Merkel nicht erkennen. Völlig klar scheint nach der Debatte, dass es über kurz oder lang zu einem Schuldenschnitt kommen wird. Da dann aber das Geld endgültig verbrannt sein wird, versucht die Bundesregierung diesen Schritt bis nach der Bundestagswahl zu verzögern. Korte dazu: "Man kann nur hoffen, dass die Kanzlerin für diese Wählertäuschung eine linke Quittung bekommt!"

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Massiv in Bildung investieren und alle Kinder gemeinsam fördern

„Alle Kinder müssen von Anfang an top gefördert werden. Dafür brauchen wir endlich massive Investitionen in kostenlose Ganztagskitas und Schulen, aber kein rechtes Dummgeschwätz aus einer Partei, die für den elenden Zustand unseres Bildungssystems maßgeblich verantwortlich ist“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zu den Äußerungen des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Union, Carsten Linnemann, der vorschlägt, Grundschulkinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen erst später einzuschulen. Korte weiter: 
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