Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

"Stoppen Sie die elektronische Gesundheitskarte jetzt!"

Offener Brief von Kathrin Vogler und Jan Korte an die Ärzteorganisationen und -gremien

17.10.2013

Stoppen Sie die elektronische Gesundheitskarte jetzt!

Mit guten Gründen wehren sich Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte seit vielen Jahren gegen das Projekt elektronische Gesundheitskarte. Denn die Einführung der eCard führt für die Versichertengemeinschaft zu mehreren Milliarden Euro an Kosten, gefährdet die Sicherheit der Patientendaten, belastet die Ärztinnen und Ärzte zusätzlich und führt so zu einer Verschlechterung der Behandlungsqualität statt zu einer Verbesserung der Versorgung.

Zurecht haben sich Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte auf einer ganzen Reihe von Ärztetagen sowie auf Vertreterversammlungen von Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen gegen die eCard ausgesprochen.

Jetzt drängen die Krankenkassen jedoch darauf, dass die elektronische Gesundheitskarte im Eiltempo zur Pflicht für die Inanspruchnahme ambulanter Behandlungen wird. Und jetzt soll Zwang die neue Karte durchsetzen: die Ungültigkeit der bisherigen, teilweise noch jahrelang gültigen Krankenversichertenkarte ist Medienberichte zufolge auf den Stichtag 01.01.2014 zwischen dem GKV-Spitzenverband und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vertraglich vereinbart worden. („Ab 2014 gilt nur noch die elektronische Gesundheitskarte“ http://www.gkv-spitzenverband.de/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_81024.jsp)

Nun liegt es in Ihrer Hand:

Wirken Sie in Ihren Gremien daraufhin, dass die vertragliche Vereinbarung zwischen KBV und GKV-Spitzenverband, sämtliche Krankenversicherungskarten ab 1.1.2014 für ungültig zu erklären, rückgängig gemacht wird!

Stoppen Sie die elektronische Gesundheitskarte!

Jan Korte und Kathrin Vogler

Hilfe beim Homeschooling

Wer wie ich schulpflichtige Kinder hat, weiß dass man zum Homeschooling mehr braucht, als eine bloße Internetleitung. Um das Beste aus der jetzigen Situation zu machen, helfen auch mein Team und ich gerne mit – unbürokratisch und kostenlos.
Lesenswert
  • 07.12.2020, Geschichtspolitik

    Eine wichtige symbolische Geste

    Vor 50 Jahren, am 7. Dezember 1970, kniete der damalige Bundeskanzler Willy Brandt vor dem Mahnmal für die Opfer des Aufstandes im Warschauer Getto. Für mich war und ist dies die größte Geste der deutschen Politik in der Nachkriegsgeschichte überhaupt. Ein entschiedener Gegner der Nazis, der selber verfolgt wurde und sich persönlich für nichts entschuldigen musste, bat um Vergebung für die deutschen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs.
Presseecho
  • 05.01.2021, Presseecho

    Kritik an Corona-Beschlüssen: »Pauschal leider unverhältnismäßig«

    Das gehandelt werden muss, ist völlig unbestritten. Aber wer ohne Vermittlung und vorherige breite Debatte den Bewegungsradius der Menschen auf 15 Kilometer um den Wohnort begrenzt und die Kontaktbeschränkungen massiv verschärft, hat offensichtlich immer noch nicht begriffen, dass Akzeptanz auf nachvollziehbaren, logischen und verhältnismäßigen Regeln erwächst ...
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.