Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Gespräche am Gartenzaun gehen weiter

22.06.2020
Ortsrundgang in Libehna

Meine aktuelle Wahlkreistour durch Anhalt nutzte ich diese Woche auch wieder für „Gespräche am Gartenzaun“. Bevor es jedoch zum ersten Gartenzaun ging, machte ich mit meiner Landtagskollegin Christina Buchheim bei Oberbürgermeister Bernd Hauschild in Köthen halt. Ein zentrales Thema war die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Stadt und den kommunalen Haushalt. Deutlich war dem Köthener Oberbürgermeister die Sorge zu den noch nicht absehbaren finanziellen Auswirkungen von Corona-Krise auf die Stadt anzuhören.

Danach ging es dann zusammen mit Christina weiter nach Weißandt-Gölzau. Auf der angekündigten Route unseres gemeinsamen Spaziergangs mit Ortsbürgermeister Burkhard Bresch kamen wir am Blumenhaus „Beinhauer“ vorbei. Fast 125 Jahre bestand die Gärtnerei hier am Ort, bevor sie geschlossen wurde und anderthalb Jahre leer stand. Doch jetzt blüht und wächst es hier wieder, denn der neue Betreiber Axel Weber hat sein Hobby zum Beruf gemacht und den Betrieb der traditionsreichen Gärtnerei übernommen. Für den ganzen Ort ein Gewinn sind nicht nur die neu entstandenen Arbeitsplätze, sondern auch das Angebot an frischem regionalem Gemüse, das es hier neben den Blumen zu kaufen gibt.

Gespräch bei OB Hauschild in Köthen

Nach Weißandt-Gölzau ging es dann nach Libehna, wo uns schon der LINKE Ortsbürgermeister Matthias Schütz erwartete. Voller Begeisterung berichtet uns Matthias von dem Engagement der Bevölkerung in Libehna, welche sich aktiv an der Dorfverschönerung beteiligen. Selbst die Kleinsten machen dabei mit und sammeln regelmäßig Müll ein, wie uns eine Erzieherin der Kita "Wichtelland e. V." erzählte. Und eingeladen wurde ich am Ende auch noch: Bei Familie Kaspar und Preusche durfte ich in Hof und Garten schauen und dabei das handwerkliche Geschick von Reiner Preusche bewundern, der jahrelang ein Kunstatelier in Köthen hatte. Besten Dank für die Gastfreundschaft!

Nach einer öffentlichen Sprechstunde am Halleschen Turm in Köthen, bei der ich zusammen mit Christina wieder mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kam, ging es weiter zu einer Scheckübergabe nach Aken.

Bereits seit über 30 Jahren wird im TSV "Elbe" Aken 1863 e.V. gekegelt. Rund 40 Mitglieder zählt die Unterabteilung des Vereins. Neben einer Frauen- und Männermannschaft gibt es auch 15 sportbegeisterte Kinder und Jugendliche, die hier regelmäßig ihrem Hobby nachgehen. Doch durch den regelmäßigen Gebrauch werden die Kegel nach und nach dünner. An sich kein Problem, wie mir die Vereinspräsidentin Sigrid Reinicke, erzählte. Aber bei Wettkämpfen müssen die Kegel Mindeststandards erfüllen, sonst werden die Teams nicht zugelassen. Daher müssen stetig neue Kegel angeschafft werden. Mit der Spende aus den Solidarfonds der Bundestagsfraktion DIE LINKE konnte ich den nächsten Ankauf finanziell unterstützten. Jetzt muss nur die Stadt Aken grünes Licht zum Hygienekonzept des Vereins geben und die Akener Kegler können die Kugeln wieder rollen lassen.

Schlagwörter

Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern in der Corona-Krise

Viele sind hart von Ausgangsbeschränkungen betroffen oder haben von der Corona-Krise ausgelöste wirtschaftliche Probleme. Eine von meinem niedersächsischen Bundestagskollegen Victor Perli erstellte Liste von verschiedenen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen haben wir für Sachsen-Anhalt überarbeitet. Vielleicht findet der eine und die andere hier einen Tipp zum Umgang mit der schwierigen Situation.
Lesenswert
  • 17.04.2020, Themen

    Das Dogma der Privatisierungen ist vorbei

    Diese Krise wird irgendwann vorbeigehen, und man muss jetzt damit beginnen, sich einen Kopf darüber zu machen, wie wir am Beispiel des Gesundheitssystems eine neue Ära der Entprivatisierung einleiten können. Das Dogma der Privatisierung – ich denke, das haben jetzt alle begriffen – dieser Dreck ist vorbei. Wie können wir dann zum Beispiel den gesamten Gesundheitssektor wieder vollständig in staatliche Hand überführen? Ich finde, das ist die große Chance. Mein Interview in der ersten deutschsprachigen Jacobin Magazin-Ausgabe gibt es hier:
Presseecho
  • 11.06.2020, Presseecho

    Den Begriff "Rasse" aus dem Grundgesetz streichen

    Nur rassistische Theorien gehen von der Annahme aus, dass es unterschiedliche menschliche ‘Rassen’ gebe. Es ist deshalb völlig richtig und schon lange eine Forderung von Menschenrechtlern und der Linken, dass der Begriff im Grundgesetz gestrichen wird. Dabei darf allerdings nicht das Diskriminierungsverbot des Grundgesetzes, das ja eine direkte Konsequenz aus der rassistischen Ideologie und monströsen Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus ist, verwässert werden.
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.